Angina Pectoris: Frauen werden älter

Mannheim, Samstag 10. April 2010 – Die Sterblichkeit von Frauen mit stabiler Angina Pectoris ist fünf Jahre nach der ersten Krankenhausbehandlung geringer als die von Männern mit gleicher Diagnose. Und dies, obwohl sie bei Krankheitsbeginn im Durchschnitt um fünf Jahre älter waren als Männer mit dieser Unterversorgung des Herzmuskels, die unter anderem zu ausgeprägten Schmerzen im Brutbereich führt. Das zeigt eine Studie des Herzzentrums Ludwighafen und des Instituts für Herzinfarktforschung Ludwigshafen, die heute auf der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim präsentiert wurde.

Im "STAR-Register" hatten die Forscher insgesamt mehr als 2.000 Patienten mit Angina Pectoris und beginnender Koronarer Herzerkrankung untersucht. Analysiert wurden ihre Daten bei der Krankenhausaufnahme und -entlassung, nach einem Jahr und nach fünf Jahren. Die Sterblichkeit lag bei Frauen nach fünf Jahren bei 16,8 Prozent, bei Männern bei 18,25 Prozent.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Prof. Dr. Eckart Fleck, Pressesprecher
Christiane Limberg, Pressestelle
Tel.: 0211 / 600 692 – 61; E-Mail: limberg@dgk.org
Bettschart&Kofler Medien- und Kommunikationsberatung
Pressezentrum am Kongress: 0621 / 4106 – 5005; mobil 0043-676-6356775

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.
(idw, 04/2010)

Scroll to Top