Andere Länder, andere Dates

(djd). Europäische Männer suchen aktiver nach Dates als Frauen. Das belegt die Studie LoveGeist, die jährlich aktuelle Informationen über Singles und Partnersuche erhebt. Im Auftrag der Neu.de GmbH, die zur Meetic-Unternehmensgruppe gehört, hat TNS Sofres im Rahmen einer Online-Studie im Herbst 2012 insgesamt 10.561 Singles aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Schweden und Norwegen befragt. 1.526 der befragten Singles im Alter zwischen 18 und 65 Jahren waren aus Deutschland.

Das Ergebnis für ganz Europa ist eindeutig. 46 Prozent der Männer waren aktiv auf der Suche nach einem Partner. Bei Frauen gilt das nur für 36 Prozent. Die Deutschen bewegen sich hier mit insgesamt 38 Prozent im Mittelfeld. Zum Vergleich: Während 56 Prozent der Italiener sich aktiv nach einem Stelldichein umschauen, sind die Niederländer mit 29 Prozent deutlich passiver.

Knapp zwei Dates pro Monat

Auch bei der Häufigkeit der Dates liegen die deutschen Singles im Mittelfeld: Wer auf der Suche nach einem Rendezvous ist, hat hierzulande im Schnitt 1,9 Verabredungen pro Monat. Die als heißblütig geltenden Spanier bringen es auf 2,5, die Niederländer hingegen nur auf 1,2 Dates pro Monat.

Zurückhaltend sind die Singles aus Deutschland auch, wenn es darum geht, sich mit Menschen aus anderen Ländern zu treffen: 55 Prozent, also über die Hälfte, sind noch nie mit einem Ausländer ausgegangen. Darin werden sie nur von den Niederländern übertroffen, bei denen das für 59 Prozent gilt.

Viele Singles halten Kontakt zu früheren Flirts

Wenn auch nicht aus jedem Date gleich die große Liebe wird, so bleibt doch die Mehrheit der europäischen Singles in irgendeiner Form mit ihren Bekanntschaften in Verbindung. In Spanien können das 81 Prozent, also vier von fünf der befragten Singles, behaupten. In Deutschland sind es mit 38 Prozent deutlich weniger. Insgesamt 17 Prozent der befragten europäischen Männer und Frauen geben an, nach einem Date schon einmal eine Bettbeziehung fortgeführt zu haben, wobei dies von 21 Prozent der Männer und nur 13 Prozent der Frauen angegeben wird.

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