Anästhesisten spenden mehr als 6000 Euro an Kinderhilfswerk

Das Benefizkonzert zu Ehren des BDA-Jubiläums lockte am 14. Mai 2011 mehrere hundert Kongressteilnehmer in die Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg. „Unser Ziel war es, das Geburtstagsgeschenk an den BDA mit einem guten Zweck zu kombinieren und möglichst viele Spenden zu sammeln, die dem Allgemeinwohl zu Gute kommen“, so die Initiatorin Nöldge-Schomburg. Dabei wollten wir uns nicht auf wissenschaftliche Weiterbildung und Forschung beschränken. Die Wahl fiel auf das Deutsche Kinderhilfswerk. Der Verein setzt sich seit 1972 für Kinderrechte, Mitbestimmung und die Überwindung von Kinderarmut ein.

Den Scheck überreicht Professor Nöldge-Schomburg am 5. August 2011 um 9.00 Uhr im Kinderhilfswerk in Berlin an Dr. Heide-Rose Brückner, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerks. Mit den Spenden unterstützen sie unter anderem Kinder aus armen Familien. Denn drei Millionen Kinder leben heute in Deutschland in Armut. Das ist jedes fünfte Kind – in einem der reichsten Länder der Erde. „Nicht selten führen auch Unfälle und schwere Krankheiten diese Kinder in solch dramatische Notlagen“, so Nöldge-Schomburg, Direktorin der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie in Rostock. Es handle sich also auch um junge Patienten, die unsere Mitglieder als Anästhesisten, Notfall- und Intensivmediziner behandeln. „Über die Konzert-Idee der DGAI anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des BDA haben wir uns sehr gefreut“, so Professor Dr. med. Bernd Landauer, Präsident des BDA. So sei nicht nur ein gutes Benefizkonzert gelungen, sondern auch eine große Summe an Spenden zusammengekommen.

Der BDA wurde am 17. Juli 1961 in München gegründet. Während die DGAI sich als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft mit klinischen Fragestellungen von Anästhesie über Schmerztherapie bis hin zu Intensiv- und Notfallmedizin beschäftigt, vertritt der BDA berufspolitische und wirtschaftliche Belange der Anästhesisten in Deutschland. Beide Verbände setzen sich intensiv für die Patientensicherheit in der Anästhesiologie ein und kämpfen gemeinsam gegen die Folgen des Fachkräftemangels in ihrem Fach. Die wesentlichen Entwicklungen und Meilensteine des BDA werden in einem Sonderheft der „Anästhesiologie&Intensivmedizin“ im Sommer vorgestellt. Die zum 40. Gründungsjubiläum des BDA 2001 aufgelegte Festschrift steht in Auszügen unter zur Verfügung.

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Anna Voormann
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