Alternative Antriebe kommen nur langsam in Fahrt

(djd). Elektroautos, Hybridmodelle oder sparsame Gasfahrzeuge: Umweltfreundliche Alternativen zur konventionellen Autotechnik sind zwar in aller Munde – aber sehr selten auf den Straßen anzutreffen. Das Interesse der Verbraucher scheint noch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Nicht einmal zwei von 100 Kunden entscheiden sich derzeit für die Ökoautos, das hat der Neuwagenvermittler MeinAuto.de in einer Untersuchung festgestellt.

Der Aufpreis von meist mehreren Tausend Euro im Vergleich zum Benziner oder Diesel ist nach Einschätzung von MeinAuto-Geschäftsführer Alexander Bugge ein Hauptgrund für die Zurückhaltung. „Dabei stellen wir fest, dass auch auf die Listenpreise der Ökomodelle Preisnachlässe von 13 bis über 30 Prozent möglich sind.“ Den dazu notwendigen herstellerunabhängigen Überblick über alle Modelle und einen Online-Preisvergleich beim Neuwagenkauf bieten Portale wie http://www.meinauto.de im Internet.

In der Beliebtheit der alternativen Antriebe liegt der Studie zufolge im Übrigen mit dem Opel Zafira ein Erdgasfahrzeug vorne, gefolgt vom Toyota Prius, einem der Pioniere mit Hybridantrieb. Vom Kleinwagen bis zum geräumigen Familienkombi reicht mittlerweile das Angebot, so dass für jeden Zweck das passende Sparmobil zu finden ist. „Was zum Durchbruch noch fehlt, sind Modelle deutscher Hersteller in volumenstarken Segmenten zu akzeptablen Preisen“, betont Alexander Bugge.

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