Alleskönner vor dem Fenster: Rollo-Arten im Vergleich

(mpt-12/467) Moderne Rollläden gelten als Klassiker an jedem Haus. Denn immerhin fügen sie sich nicht nur hervorragend in die Hausfassade ein und überzeugen damit optisch – vielmehr können sie mittlerweile selbst bei schwierigen Einbausituationen montiert werden. Auch ihr Funktionsumfang hat sich im Lauf der Jahre deutlich erhöht und übersteigt das obligatorische „rauf und runter“ schon seit Langem. Heute fungieren Rollläden nicht mehr nur als Sonnen- und Abdunklungsschutz, sondern auch als Hitze-, Lärm-, Sicht- und Einbruchsschutz.

Die Basis aller klassischen Rollläden bildet dabei der Rollladenkasten, der auf den Blendrahmen des Fensters aufgesetzt wird und mit diesem eine Einheit bildet. Herkömmliche Rollläden können dabei wahlweise mit der Hand oder über einen Motor angetrieben und bei Bedarf sogar um einen Insektenschutz erweitert werden. Neben den klassischen Varianten gibt es mittlerweile aber auch eine breite Palette an weiteren Rollo-Arten, die selbst bei schwierigen Einbausituationen problemlos montiert werden können.

Rollo-Arten im Vergleich: der Rollladen für das Dachfenster

Steigen draußen die Temperaturen, dauert es bekanntlich meist nicht lange, bis es auch im Haus unangenehm warm wird. Vor allem Dachgeschossräume überhitzen schnell, denn die sommerliche Wärme staut sich besonders gerne direkt unter dem Dach. Das lässt sich allerdings durch den (http://www.schanz.de/ratgeber/dachfenster_rolladen.htm) Einsatz von Dachfenster-Rollläden gut vermeiden. Diese schützen nämlich nicht nur effektiv vor der Sonneneinstrahlung, sondern sorgen auch für optimierte Temperaturen unterm Dach – vorausgesetzt, man achtet beim Kauf auf den passenden Funktionalitätsumfang. So sollte man beispielsweise bevorzugt Modelle wählen, bei denen sich der Lichteinfall individuell steuern lässt. So kann man die Raumtemperatur nämlich am besten regulieren und auf den aktuellen Bedarf reagieren.

Raffstoren für den Außenbereich

Auch die sogenannten Raffstores können einen wirksamen Wärmeschutz leisten – und das im Sommer wie im Winter. In der warmen Jahreshälfte sorgen sie nämlich dafür, dass die Sonne gar nicht erst ins Haus einfallen kann. Im Winter punkten sie hingegen mit ihrer isolierenden Wirkung, durch die man die Beheizung der Räume deutlich reduzieren kann. Außerdem kann man durch sie den Lichteinfall besonders flexibel regeln. Bedient man sich der unterschiedlichen Neigungswinkel klug, kann man einen Raum beispielsweise „weich“ ausleuchten und dennoch von maximaler Durchsicht profitieren. Das erübrigt den Einsatz von Kunstlicht und reduziert den Energiebedarf des Hauses. Da die Raffstores zudem sowohl in Standard- als auch in Sonderformen erhältlich sind, bieten sie viele Einsatzmöglichkeiten und jede Menge gestalterische Freiheit.

Außenrollläden für eine platzsparende Montage

Eine weitere moderne Alternative zu den herkömmlichen Rollläden sind die sogenannten Außenrollladen. Sie werden überall dort eingesetzt, wo der Einbau eines traditionellen Rollladens nicht möglich ist – zum Beispiel, wenn im Rauminneren nicht ausreichend Platz für die Montage des Rollladenkastens vorhanden ist. Denn bei Außenrollläden wird der Rollladenkasten außerhalb der Wohnung befestigt – und das schnell, einfach und preiswert. Gleichzeitig erzielt man durch einen Außenrollladen den effektivsten Schutz vor Hitze, da die Wärme der Sonne schon reflektiert wird, bevor sie überhaupt auf das Fenster auftreffen kann.

Beschattung für den Wintergarten

Mittlerweile werden sogar Wintergärten mit Rollläden versehen. Dabei werden vor allem die traditionellen Rollläden verwendet, die nicht nur die Seitenteile effektiv beschatten können, sondern auch als Gegenzugsysteme für Wintergartendächer zum Einsatz kommen können. Übrigens: Auch an Sonderformen wie Dreiecken oder Trapezen lassen sich Rollläden mittlerweile problemlos anbringen.

Tipps gegen Hitze

Wer Hitze im Gebäude vermeiden möchte, sollte seine Fenster vor allem am frühen Morgen weit öffnen – so kann die kalte Morgenluft am besten hereinströmen. Danach gilt es, die Fenster zu schließen und so lange abgedunkelt zu halten, bis keine Sonneneinstrahlung mehr auftritt. Erst wenn es gegen abends wieder abkühlt, sollte man die Fenster wieder öffnen.

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