Alles andere als entspannt

(djd). Viele Frauen brauchen keinen Kalender, um zu wissen, wann sie ihre Regel bekommen: Schon Tage vor den Tagen kündigt sie sich mit verschiedenen, oft lästigen Anzeichen an. Dazu gehören etwa Gewichtszunahme, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen sowie ein schmerzhaftes Ziehen und Spannen in der Brust. Besonders Frauen über 30 leiden häufig unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS), das länger als eine Woche dauern kann. Oft scheinen dann PMS und Regelschmerzen fast direkt ineinander überzugehen, so dass diese Frauen sehr lange unter Beschwerden im Zyklus leiden.

Hormone im Ungleichgewicht

Die Ursache von Brustspannen und Co. liegt vermutlich in einem vorübergehenden Ungleichgewicht der Hormone. Normalerweise dominiert in der zweiten Zyklushälfte das Gelbkörperhormon Progesteron. Doch durch hormonelle Schwankungen kommt es gerade bei Frauen zwischen 35 und 50 Jahren in dieser Phase häufig zu einem Östrogenüberschuss. Mehr Informationen dazu finden Betroffene auch unter http://www.progesteron.de. Östrogen fördert Wassereinlagerungen etwa in Bauch, Po, Oberschenkeln und Brust. Sehr sensibel reagiert darauf das Brustgewebe: Es kann schmerzen, spannen oder druckempfindlich werden – man spricht von einer prämenstruellen Mastodynie. Rasche Linderung kann dann ein kühlendes Gel mit natürlichem Progesteron wie Progestogel bieten, das auf die schmerzenden Stellen aufgetragen wird. In Studien wurde diesem eine hohe Verträglichkeit attestiert. Bei mehr als vier von fünf Patientinnen wurden die Beschwerden deutlich gelindert.

Veränderungen ärztlich abklären lassen

Sind Brustbeschwerden nicht eindeutig dem Zyklus zuzuordnen oder treten Verhärtungen im Gewebe auf, sollte unbedingt ein Frauenarzt hinzugezogen werden. Um Veränderungen in der Brust rechtzeitig zu bemerken, sollte jede Frau sich außerdem einmal im Monat selbst untersuchen. Dabei hilft etwa die App „Monatliche Selbstuntersuchung der Brust“ für iPhone und Android, die man im App-Store kostenlos herunterladen kann.

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