Allergien durch Lebensmittel

Bei Lebensmittelallergien reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Inhaltsstoffe als seien sie Krankheitserreger. Die entsprechenden Abwehrreaktionen des Körpers auf solche Allergene können von einem Kratzen im Hals bis hin zum Versagen des Herz-Kreislaufsystems reichen.

Lebensmittelchemiker versuchen durch neue Methoden und Messverfahren auch kleinste Allergene auf der Nanoebene genau zu erfassen, um die Kennzeichnung für Verbraucher zu vereinfachen. Denn seit 2011 schreibt die Europäische Union vor, dass Inhaltsstoffe verpackter und loser Lebensmittel, die möglicherweise Allergien auslösen, für den Nutzer eindeutig erkennbar sein müssen.

In seinem öffentlichen Vortrag stellt Ulrich Busch einige dieser neuen Analyse-Methoden kurz und verständlich vor und erklärt die Wirkung von Allergenen in Lebensmitteln. Er geht auch auf die Inhaltsstoffe ein, die am häufigsten Allergien auslösen und wie diese laut EU-Verordnung gekennzeichnet sein müssen.

„Allergien durch Lebensmittel – Neuigkeiten bei Kennzeichnung und Diagnostik“ – Dr. Ulrich Busch, LGL Bayern

Montag, 14. September um 19 Uhr

Audimax (Geb. 30.95), Straße am Forum 1, KIT Campus Süd

Beim 44. Deutschen Lebensmittelchemikertag vom 14. bis zum 16. September treffen sich rund 500 Fachleute aus Lebensmittelforschung und -überwachung im Audimax des KIT. Die diesjährigen Schwerpunkte sind pflanzliche Lebensmittel, bioaktive Inhaltsstoffe, neue Methoden der Analytik von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Futtermitteln sowie Aktuelles aus Lebensmittelrecht und Überwachung

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie unter: .

Weiterer Kontakt:
Sarah Werner, Presse, Kommunikation und Marketing, Tel.: +49 721 608-48120, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail:

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

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