Alle Mann an Bord!

(djd). Über 500 Seen, kleine Bächlein, flache Tümpel und verborgene Kanäle – wer Wasser liebt, ist in der Brandenburgischen Uckermark goldrichtig. Paddeln, Flößen, Segeln, Tauchen und Schwimmen sind hier Nationalsport. Gleichzeitig sorgen ausgedehnte Naturschutzgebiete dafür, dass selbst seltene Gäste wie Fischadler, Eisvogel und Biber sich pudelwohl fühlen. Beste Voraussetzungen für entspannte Familienferien auf, am und unter Wasser.

Mit dem Kanu auf große Fahrt

Ob mit dem eigenen Boot oder einem geliehenen Kanu – die Möglichkeiten, die Uckermark vom Wasser aus zu erkunden, sind fast unerschöpflich. Von einem der vielen Camping- oder speziellen Wasserwanderrastplätze aus kann man jeden Tag zu einer anderen Tour aufbrechen. Tipps zu Routen und Ausflügen hält die Tourismuszentrale unter http://www.tourismus-uckermark.de bereit. Praktisch für Familien mit jüngeren Kindern sind geführte Touren im Leihboot, die mit einer kleinen Paddelschule beginnen. Anschließend geht es dann im Team auf große Fahrt, zum Beispiel durch die Flussauenlandschaft des Nationalparks Unteres Odertal und die angrenzenden polnischen Gewässer. Die Touren dauern rund fünf Stunden. Kürzer und mindestens ebenso spannend ist eine Fahrt in den Sonnenuntergang oder ein Vollmondausflug zu den Bibern. Tipp: Einmal aufs Floß steigen und die waldreiche Uferregion von Lychen durchfahren. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Flößerei hier noch weit verbreitet und wird bis heute engagiert aufrecht erhalten.

Einfach mal abtauchen

Dass man in den vielen Seen wunderbar planschen kann, versteht sich von selbst. Aber tauchen in der Uckermark? Richtig gehört! Seltene Klarwasserseen mit guter Sichtweite selbst in großer Tiefe warten auf abenteuerlustige Entdecker. Unter der Oberfläche lassen sich nicht nur heimische Fische beobachten, man stößt auch auf riesige Findlinge aus der Eiszeit. Weitere Informationen gibt es bei den örtlichen Tauchbasen und -schulen. Und sollte das Wetter mal nicht mitspielen, werden Wasserfans trotzdem glücklich, zum Beispiel in der Naturtherme Templin.

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