Alkoholmissbrauch im Jugendalter

Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans haben die Stiftung Kindergesundheit und die Deutsche Kinderhilfe namhafte Experten zu diesem Thema eingeladen. Epidemiologische, medizinische und psychologische Aspekte des Problems und Maßnahmen zur Prävention von Alkoholmissbrauch im Jugendalter werden dargestellt.

Referenten
– Christine Haderthauer, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über Maßnahmen und Strategien zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs junger Menschen.

– Dr. Bettina Fromm, Institut für Gesundheitskommunikation, Köln über die Darstellung von Alkoholkonsum und dessen Folgen in Unterhaltungssendungen.

– Dr. Anne-Elisabeth Vogl-Voswinckel, Kinderklinik Schwabing, München über den Grenzgang einer Dienstnacht in der Notaufnahme. Wenn Jugendliche im Vollrausch eingeliefert werden.

– PD Dr. Ludwig Kraus, Institut für Therapieforschung, München über Alkohol und Trinkmuster Jugendlicher.

– PD Dr. Meinolf Noeker, Universität Bonn über Krisenintervention bei akuter Alkoholintoxikation und Entscheidungen über mögliche Weiterbehandlungen.

– PD Dr. Christiane Papastefanou, Universität Kassel über Risikoverhalten und Alkoholkonsum bei Jugendlichen.

– Dr. Reinhold Feldmann, Universität Münster über die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und das fetale Alkoholsyndrom.

– Dr. Anneke Bühler, Institut für Therapieforschung München über mögliche verhältnispräventive Maßnahmen zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch.

– Rüdiger von Schoenfeldt, Polizeipräsident Gelsenkirchen über den polizeilichen Umgang mit alkoholisierten Jugendlichen und Hilfen für Betroffene.

– Peter Lang, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln über Jugendkampagnen der Bundeszentrale, wie z.B. „Alkohol? Kenn dein Limit“.

– Esther Seifert, Koordination für gesunde Lebensweisen und Prävention der LH München über kommunale Strategien der Alkoholprävention am Beispiel München.

– Marco Stürmer, Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen München über das alkoholspezifische Präventionsprojekt „HaLT in Bayern“.

Die Pressekonferenz findet in der Zeit zwischen 11:20 und 12:00 Uhr statt.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Berthold Koletzko, Dr. von Haunersches Kinderspital am Klinikum der Universität München, Vorsitzender Stiftung Kindergesundheit

Anmeldung bis zum 12. Juli 2010 per E-Mail unter info@kindergesundheit.de

Stiftung Kindergesundheit
c/o Dr. von Haunersches Kinderspital am Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4
80337 München
Tel. +49 (0) 89 5160 7933
Fax +49 (0) 89 5160 4938

Teilnahmegebühr: 20 €
Bei Anmeldung Überweisung der Teilnahmegebühr an die Stiftung Kindergesundheit: HypoVereinsbank München BLZ 700 202 70, Konto-Nr.: 520 55 520

Vorbeugen ist besser als heilen.
Deshalb setzt sich die 1998 gegründete Stiftung Kindergesundheit für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.
(idw, 06/2010)

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