Albert Einstein-Preis 2018: französischer Forscher im Bereich Neurowissenschaften ausgezeichnet

Jean-Pierre Changeux ist emeritierter Professor für Neurowissenschaften am französischen Institut Pasteur, am Collège de France und an der Universität San Diego in Kalifornien. Mit dem Albert Einstein-Preis wurde er für seinen Beitrag zum besseren Verständnis der Funktionsweise des Gehirns geehrt. Damit erfährt die französische Exzellenz in dieser Fachrichtung erneut eine Ehrung, nachdem eine Woche zuvor Christine Petit mit dem Kavli-Preis ausgezeichnet wurde.

Die Ministerin unterstrich bei diesem Anlass die entscheidende Rolle der Forschung im Bereich Neurowissenschaften: Studien haben gezeigt, dass künftig jeder Vierte im Laufe seines Lebens an einer Schädigung des Nervensystems erkranken wird. Im EU-Haushalt stellen Schädigungen des Gehirns und des Nervensystems mit 800 Milliarden Euro den größten Posten bei den Gesundheitsausgaben dar.

Im Bereich der neurowissenschaftlichen Forschung sind in Frankreich mehr als 750 Teams tätig, die in den verschiedensten Forschungseinrichtungen angesiedelt sind und 3 800 Forscher, Post-Doktoranden und Studierende vereinen, sowie 18 Zentren für klinische Prüfung.

Quelle: Cabinet de la ministre, communiqué de presse, Prix Albert Einstein 2018 : un chercheur français en neurosciences une nouvelle fois récompensé, 05.06.2018 : http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid131290/prix-albert-einstein-2018-un-chercheur-francais-en-neurosciences-une-nouvelle-fois-recompense.html

Redakteur: Fabien Baudelet, fabien.baudelet@diplomatie.gouv.frwww.science-allemagne.fr

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