Aktuelles zur Kinderwunschtherapie in Sachsen-Anhalt

„Das Themenspektrum der diesjährigen Veranstaltung ist erneut sehr breit“, so Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Kleinstein, Direktor der Universitätsklinik für Reproduktionsmedizin in Magdeburg. Einleitend zur Tagung wird Michaela Neersen, Referentin im Sozialministerium Sachsen-Anhalt, über die seit Herbst 2010 gewährten finanziellen Zuschüsse des Landes für Kinderwunschpaare berichten. Im Unterschied zu anderen Bundesländern in Deutschland werden in Sachsen-Anhalt Geldzuschüsse für die Kinderwunsch-Behandlung auch unverheirateten Paaren gewährt.

Rund die Häfte der Fälle unerwünschter Kinderlosigkeit geht auf Zeugungsstörungen des Mannes zurück. Über eine neue Spermiogramm-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation wird Professor Dr. Hermann M. Behre von der Universität Halle auf der 14. MARIE-Tagung informieren.

Weitere inhaltliche Themenschwerpunkte sind die Verhütung von Fehlgeburten sowie aktuelle Erkenntnisse bei Kinderwunschbehandlungen unter Einbeziehung männlicher Hormone.

Des Weiteren wird Privatdozentin Dr. Sabine Westphal vom Magdeburger Universitätsinstitut für klinische Chemie und Pathobiochemie ein neues, telemedizinisches Therapiekonzept für adiopöse Frauen mit Kinderwunsch vorstellen. „Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Erfüllung des Kinderwunsches oftmals auf natürlichen Weg möglich ist“, so MARIE-Tagungsorganisator Professor Dr. Jürgen Kleinstein.

Die MARIE-Tagung am 19. März beginnt gegen 9 Uhr im Magdeburger Herrenkrug-Hotel. Die Veranstaltung richtet sich an niedergelassene Frauenärztinnen und Frauenärzte aus Sachsen-Anhalt, Medizinisch-Technische Assistenten und Medizinstudenten. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt erkennt die Tagung als Fortbildungsveranstaltung an.

Ansprechpartner für Redaktionen: Prof. Dr. Jürgen Kleinstein, Direktor der Universitätsklinik für Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie Magdeburg, Telefon: (0391) 67-17390

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