Aktuelle Studie belegt wachsenden Bekannheitsgrad der E-Zigarette

Die E-Zigarette wird von Monat zu Monat beliebter. Das zeigt auch eine EU-weite Befragung. Dazu wurden mehr als 26000 Personen aus 27 EU-Ländern zum Thema „E-Zigarette“ befragt. Das Ergebnis bestätigt abermals die wachsende Beliebtheit von E-Zigaretten. Und das, obwohl sich die Vermarktungsstrategien sichtlich geändert haben.

Bekanntheitsgrad von E-Zigaretten steigt weiterhin

Viele der befragten Raucher stellten sich selbst die Frage, ob es möglich sei, mittels elektronischer Zigarette vom Tabakkonsum loszukommen. Laut dem Fachblatt „Tobacco Control“ hatten im Jahr 2012 bereits mehr als 29 Millionen EU-Bürger die E-Zigarette ausprobiert. Rund 20 Prozent aller Raucher hätten bereits Erfahrungen mit E-Zigaretten gemacht und es seien vor allem jüngere Raucher gewesen, die am ehesten Bereitschaft dazu zeigten. Gut zwei Drittel der befragten Raucher haben das Dampfen zumindest schon ein- oder zweimal ausprobiert. Neun Prozent der Befragten dampfen bereits regelmäßig.

Auch der Markt wurde im Rahmen der Studie von einer zweiten Forschergruppe genauer unter die Lupe genommen. Dabei sei ein enormes Wachstum zu verzeichnen gewesen, denn allein zwischen August 2012 und Januar 2014 seien jeden Monat 10 Marken und 242 Geschmacksrichtungen neu auf den Markt gekommen. Bis Januar 2014 waren es dann stolze 466 Marken und beachtliche 7764 Geschmacksrichtungen bei E-Liquid und Depots.

Gesundheitlicher Aspekt bei Vermarktung nicht mehr im Vordergrund

Geändert habe sich im Laufe der Zeit auch die Vermarktungsstrategie, wie Wissenschaftler von der University of California, San Diego zu berichten wissen. Stand anfangs noch vermehrt die geringere gesundheitliche Gefährdung im Vordergrund, so sind die Hersteller teilweise davon abgerückt, die normale Tabakzigarette als Referenz hinzuzuziehen bzw. E-Zigaretten als gesunde Alternative darzustellen. Vielmehr werde sie als eigenständiges Produkt beworben, welches sich Verbraucher nach eigenen Wünschen im Hinblick auf Geschmack und Nikotingehalt zusammenstellen können. Analysiert wurden vor allem Webseiten der Hersteller und Händler (wie beispielsweise Powercigs). Bis zu 50 Prozent der E-Zigaretten werden nämlich über das Internet verkauft. Die Diskussion bleibt aber weiterhin kontrovers, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Wissenschaftler wie Peter Hajek haben bereits deutlich gemacht, dass E-Zigaretten als derzeit beste Alternative zum Rauchen dazu beitragen kann, tabakbedingte Krankheiten und Todesfälle dauerhaft zu eliminieren. Es lässt sich ein Trend dahin erkennen, dass sich mehr und mehr anerkannte Wissenschafter und Ärtze für die positiven Eigenschaften der E-Zigarette aussprechen.

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