Aktiv durch den Winter

(djd). Endlich ist sie da, die Jahreszeit, auf die sich alle Wintersportfans besonders freuen. Skifahren, Schneewandern, Snowboarden, Rodeln – sobald genug Schnee liegt, sind diese beliebten Aktivitäten wieder möglich. Doch nicht nur Freude bringt das Winterwetter: Für Millionen Deutsche bedeutet die Kälte auch vermehrte Schmerzen, denn Arthrosebeschwerden können sich tatsächlich verstärken. Viele Betroffene flüchten sich in Passivität und vermeiden jede überflüssige Bewegung aus Angst, das Beschwerdebild zu verschlimmern. Doch gerade bei Arthrose ist dies kontraproduktiv. Ärzte raten, dass kranke Knie, Hüften oder Schultern in Bewegung bleiben sollen. Denn der Knorpel erhält die Nährstoffe für seinen Aufbau aus der Gelenkschmiere. Um die wichtigen Knorpelbausteine zu bilden, benötigt die dünne Gelenkinnenhaut stimulierende Bewegungsimpulse, mit denen auch die Durchblutung in allen Gelenkbereichen angeregt wird. Ebenso trägt eine kräftige Muskulatur zur Stabilisierung des betroffenen Gelenks bei.

Die Pufferzone füttern

Bereits ab dem 35. Lebensjahr zeigen sich bei vielen Menschen arthrotische Veränderungen der Gelenke. Wissenschaftlern zufolge ist die Ursache meist ein Mangel an Kollagen im Gelenkknorpel. Rund 70 Prozent dieser Pufferzone zwischen den Knochen bestehen aus dem Eiweißbaustein. Im Alter oder bei erhöhter Belastung kommt es häufig zu einem Kollagen-Defizit, die Pufferzone schrumpft. „Der Eiweißbaustein Kollagen wird zwar über die Nahrung aufgenommen, häufig jedoch in zu geringer Menge“, weiß Dr. med. Wolfgang Grebe, Sportmediziner aus Frankenberg, und ergänzt: „Der frühzeitige Ausgleich des Mangels ist besonders entscheidend.“ In dieser Situation kann ein Trink-Kollagen mit Hagebuttenextrakt (beispielsweise CH-Alpha Plus, rezeptfrei in der Apotheke) helfen und den Gelenkknorpel gezielt wieder mit Kollagen versorgen. Für Skisportfans gilt generell: Nicht nur die Sportausrüstung, auch den eigenen Körper ausreichend auf die erhöhten Belastungen beim Wintersport vorbereiten. Der einmalige Besuch eines Skikurses reicht allein nicht aus. Gezieltes Aufwärmen und regelmäßiges Fitnesstraining halten Muskeln, Bänder und Sehnen geschmeidig und schützen so vor Zerrungen, Muskelschmerzen oder Knochenbrüchen.

Scroll to Top