Aktenzeichen Pflanzeninvasion – Riesenbärenklau & Co. auf dem Vormarsch

Kleve/Kamp-Lintfort, 27. November 2015: Riesenbärenklau, Drüsiges Springkraut oder Japanischer Staudenknöterich breiten sich zunehmend bei uns aus. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten werden weltweit verschleppt oder auch bewusst außerhalb ihres ursprünglichen Lebensraums angesiedelt. Problematisch wird es, wenn sie beispielsweise am neuen Standort heimische Arten verdrängen. Uns noch unbekannte Arten können darüber hinaus ein Gesundheitsrisiko bergen wie sich am Beispiel der Ausbreitung des Riesenbärenklaus zeigt. Bei Kontakt mit dieser Pflanze werden Stoffe übertragen, die zu erheblichen Verbrennungen der Haut führen können. Haben sich solche Arten angesiedelt, stellt sich die Frage, ob und wie man eine weitere Verbreitung verhindern kann.

Einen Überblick über die aktuelle Situation gibt die Biologin und Kräuterpädagogin Gabi Habersetzer in ihrem Vortrag. Sie stellt verschiedene invasive Arten vor und zeigt, welche Möglichkeiten es im Kampf gegen diese Pflanzeninvasion gibt.

Der Vortrag ist Teil des Studium Generale. Das Vortragsprogramm richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger ebenso an Studierende, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Rhein-Waal und bereitet aktuelle Themen alltagsnah und informativ auf. Die Vortragsreihe bietet zudem die Chance, sich an aktuellen Fragestellungen zu beteiligen. „Wir laden alle ein, egal welchen Alters, an diesen spannenden Vorträgen teilzunehmen“, sagt die Präsidentin der Hochschule Dr. Heide Naderer. Gleichzeitig sieht sie das Programm auch als Möglichkeit, die beiden Hochschulstandorte kennen zu lernen.

Die Vorträge im Studium Generale an der Hochschule Rhein-Waal sind für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Weitere Informationen zum Studium Generale sind im Internet unter www.hochschule-rhein-waal.de erhältlich.

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