AIT Telemonitoring System im internationalen Einsatz

Wien, 20.09.2011 (AIT) – Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universidade da Beira Interior beteiligt sich im Kontext der steigenden Anzahl von Hypertonie-Patienten in Portugal an einem klinischen Feldversuch, mit dem neue Methoden der Blutdruckkontrolle mit dem Ziel höherer Effizienz und Nachhaltigkeit getestet werden sollen. Die in Covilha beheimatete Fakultät vergleicht im Rahmen ihrer klinischen „Proof of Concept“ Studie herkömmliche Methoden für Blutdruckkontrolle mit telemedizinischen Ansätzen und analysiert dabei vornehmlich die Auswirkungen hinsichtlich der Einhaltung von Therapievorgaben sowie den Impact auf Patientenzufriedenheit und auf die Kostensituation.

AIT gewinnt internationale Ausschreibung
Zur Umsetzung des Projektes hat die Universitätsfakultät unter Dekan MD PhD Miguel Castelo-Branco mit Finanzierung aus dem POVT (programa de ordenamento e valorização do territorio) eine internationale Ausschreibung durchgeführt, aus der das AIT als Gewinner hervorging. „Wir haben beim AIT die Hard- und Software-Komponenten gefunden nach denen wir gesucht haben“ kommentiert Prof. Miguel Castelo-Branco die Entscheidung für das zuvor schon in Österreich mit dem E.T.-Award ausgezeichnete Telemonitoring System für chronische Erkrankungen. „Die Kombination aus einfacher Blutdruckmessung mit vertrautem Messgerät, berührungsloser Übertragung der Messdaten per Mobiltelefon, sicherem Datenmanagement und sofortiger Verfügbarstellung der Daten in Echtzeit an die behandelnden Ärzte hat uns überzeugt“.

Doch nicht nur die technische Lösung für das Projekt kommt vom AIT. Für die Testreihen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universade de Beira Interior wurde auch ein eigenes Spezialistenteam zur laufenden Unterstützung abgestellt.

Nach einem ersten erfolgreichen Testmonat zwischen Juli und August 2011 werden jetzt die weiteren Zufallspatienten für das PADISTUBI Projekt ausgewählt. „In Kooperation mit dem portugiesischen Mobilfunkbetreiber OPTIMUS und dem Centro Hospitalar Cova da Beira, einer unserer Universitätskliniken, ist jetzt für das auf AIT-Technologie basierende Projekt alles auf Schiene“, so Prof. Castelo-Branco zum Status Quo.

M2M-Technologien öffnen Tür zu NextGen Healthcare
Healthcare-Systeme der nächsten Generation auf Basis „Machine2Machine“ (M2M) sind als „Closed Loop“ gestaltet. Dadurch stehen PatientInnen und Healthcare-Anbieter praktisch immer miteinander in Kontakt. Durch permanente Verfügbarkeit aktueller medizinischer Messwerte kann auf kritische Situationen in einem sehr frühen Stadium reagiert werden, was die Betreuungsqualität deutlich verbessert. Die PatientInnen erhalten damit zusätzliche Sicherheit in ihren täglichen Lebensabläufen. Damit wird das internationale Leadership von AIT-Technologien bestätigt, zumal die konzipierten Technologien grenzüberschreitend und international einsatzfähig (z.B. Zeitzonen, Sprachen, etc.) ausgelegt sind.

Rückfragehinweise:

Michael W. Mürling
AIT Austrian Institute of Technology
Safety & Security Department
Marketing and Communications
Telefon: +43 (0)50550-4126
michael.muerling@ait.ac.at

Michael H. Hlava
AIT Austrian Institute of Technology
Head of Corporate and Marketing
Communications
Telefon: +43 (0)50550-4014
michael.hlava@ait.ac.at

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