„Ästhetik ist Form gewordene Funktion,“ sagt der Kieferorthopäde der Uni Witten/Herdecke

Für Prof. Dr. Gholamreza Danesh, den neuen Lehrstuhlinhaber für Kieferorthopädie an der Uni Witten/ Herdecke, stehen nicht nur Kiefer und Zähne im Vordergrund seiner Behandlung, sondern die ganzheitliche Betrachtung eines jeden Patienten: „Wenn die Funktion stimmt, ergibt sich die präzise Aufstellung der Zähne daraus nahezu automatisch.“ Für ihn ist Ästhetik Form gewordene Funktion, um den richtigen Biss geht es dem von der Uni Münster nach Witten gekommenen Kieferorthopäden.

Der 48-Jährige gebürtige Iraner hat in Münster Zahnmedizin studiert und seine weitere wissenschaftliche und berufliche Karriere an der dortigen Universität absolviert. „Ich freue mich, nach Witten zu kommen und entdecke jeden Tag etwas neues: Dass der Bergbau hier in Witten im Muttental angefangen hat, habe ich schon gelernt und dass hier viel Edelstahl produziert wird, den wir Kieferorthopäden ja auch viel nutzen“, lacht er, „wenn auch nicht in den industriellen Mengen!“

Nach Witten gezogen hat ihn die Chance, seine Forschungsarbeit auch an Studierende und Patienten weiter zu geben. „In Münster habe ich daran gearbeitet, wie neue Forschungsergebnisse schneller bei den Patienten ankommen.“ Und das möchte er auch in Witten verwirklichen. An der Uni speziell hat ihn das Studium fundamentale sehr begeistert. Dieses Angebot an einem Donnerstag nicht auch noch Fachthemen zu studieren, sondern innezuhalten und sich auf grundlegende Reflexionen, kommunikative Erfahrungen und künstlerische Praxis einzulassen. „Genau auf diese Art an studentischer Mitwirkung und Lehre freue ich mich am meisten“, betont Prof. Danesh.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Gholamreza Danesh Tel.: 02302 / 926-645, Gholamreza.Danesh@uni-wh.de

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