Ältere Migranten in der Stadt | Difu-Seminar am 22. März 2011 in Berlin

Die Zahl der älteren Menschen wird in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen. Darunter findet sich auch ein wachsender Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, die nach dem Erwerbsleben nicht, wie früher oft angenommen, in ihr Heimatland zurückkehren, sondern nach dem Berufsleben dauerhaft in Deutschland leben. Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der über 60jährigen Migranten von heute einer Million bis 2030 auf ca. 2,8 Millionen ansteigen wird.

Der wachsende Anteil älterer Migranten stellt die Kommunen vor neue Herausforderungen, eröffnet aber auch Chancen, die im Seminar diskutiert werden sollen. Viele Kommunen haben sich darauf bereits eingestellt und Strategien und Initiativen entwickelt. Für Stuttgart wird ein Arbeitskreis vorgestellt, der die besondere Lebenslage älter gewordener Arbeitsmigranten aus den so genannten Anwerbeländern im Blick hat. Aus Frankfurt am Main wird über Projekte zur interkulturellen Hilfestellung in Rentenfragen und alltagsnahen Sozialberatung berichtet. Zum Thema Gesundheit und Ältere Migranten wird das interkulturelle Gesundheitsprojekt MiMi vorgestellt.

Das Difu-Seminar soll mit einem allgemeinen einführenden Teil und den kommunalen Beispielen einen kompakten Überblick über die Lage älterer Migranten in Deutschland geben, ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten der Beteiligung. Dabei wird auch zu berücksichtigen sein, dass ältere Migranten keine homogene Gruppe sind, die aus gemeinsamer Betroffenheit und gemeinsamen Interessen heraus handelt. Vielmehr sind die unterschiedlichen sozioökonomischen Bedingungen sowie Bildungshintergründe, Gesundheitszustand, die unterschiedlichen familiären und sozialen Netzwerke zu berücksichtigen und als Chance zu begreifen.

Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus Kommunen in den Bereichen Integration, Soziales, Senioren, Stadtentwicklung, Kultur, Gesundheit sowie Seniorenorganisationen, Integrationsinitiativen und Ratsmitglieder

Leitung:
Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze, Deutsches Institut für Urbanistik

Programmflyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2011-03-22/aeltere-migranten-in-der-stadt-handlungsfeld-und.html

Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/aeltere-migranten-in-der-stadt-handlungsfeld-und.html

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 15, 10969 Berlin

Anmeldung/Ansprechpartnerin:
Sylvia Bertz
Tel.: 030/39001-258
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: bertz@difu.de

Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck – über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink würden wir uns sehr freuen!

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

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Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 15
10969 Berlin
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Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
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Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Sitz Berlin, AG Charlottenburg, HRB 114959 B
Geschäftsführer: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann

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