Achtung Stau: die schlimmsten Strecken

(dmd). Die schönste Zeit des Jahres, die Ferienzeit, zieht jede Menge Menschen auf die Straßen. In mehreren Bundesländern beginnen in Juni die Ferien. Die Folge davon: Staus auf dem Weg in den Süden. Wer klug plant, kann sie umfahren. Welches die am meisten Stau-gefährdeten Strecken sind, hat der ADAC jetzt zusammengefasst:

In Österreich sind die West-Autobahn A 1 (Salzburg – Wien), Ost-Autobahn A 4 (Wien – Budapest), Tauernautobahn A 10 (Salzburg – Villach), Inntalautobahn A 12 (Kufstein – Innsbruck), Brennerautobahn A 13 (Innsbruck – Brenner), Rheintal-Autobahn A 14 (Lindau – Bregenz – Arlberg), die Arlberg-Schnellstraße S 16 (Innsbruck – Bludenz) und die Fernpass-Route B 179 (Füssen/Reutte – Nassereith) laut Automobilclub voraussichtlich besonders stark frequentiert.

In der Schweiz muss mit Zeitverlust auf der Gotthard-Route A 2 vor dem Gotthardtunnel, auf der San Bernardino- Route (A 13), auf der A 1 (St. Gallen – Zürich – Bern) sowie der A 3 (Basel – Zürich – Chur) gerechnet werden.

Bekannte Engstellen in Italien sind die A 22 zwischen dem Brenner und Modena, die A 23 (Villach – Udine), die A 4 (Brescia – Triest) und weiter über den schmalen slowenischen Küstenstreifen bis zur kroatischen Grenze bei Dragonja, die A 7 (Mailand – Genua), die A 9 (Chiasso – Mailand) sowie der Großraum Mailand selbst.

In Frankreich wird die Fahrt auf den Strecken A 36/A 39/A 7 (Mühlhausen – Dole- Lyon – Orange), A 9 (Orange – Nimes – Montpellier – spanische Grenze) und A 8 an der Côte d`Azur von Monaco nach Aix-en-Provence zum Geduldsspiel.

Die schlimmsten Staufallen in Kroatien sind die Verbindungen Triest – Rijeka, die A 1/A 6 (Zagreb – Rijeka). Viele Baustellen gibt es zudem auf der Transitroute A 3 Zagreb – Belgrad.

In Ungarn müssen Urlauber mit Engpässen vor allem auf der A 1 (Wien – Budapest) sowie der Südumfahrung von Budapest (M 0) zwischen den Anschlüssen von der A 1 aus Richtung Wien und der A 5 in Richtung Szeged rechnen. Im weiteren Verlauf ist auch die M 5 zwischen Szeged und dem Grenzübergang Röszke/Horgos nach Serbien staugefährdet.

Um den Hauptverkehrsströmen zu entgehen, gibt es ein paar Taktiken: Wer zeitlich die Möglichkeit hat, sollte nicht an Wochenendtagen in den Urlaub starten. Dienstag und Mittwoch sind laut ADAC gute Reisetage. Geschickt ist es auch, schon in den frühen Morgenstunden aufzubrechen und in das Tageslicht hinein zu fahren. Wer gut in der Nacht fahren kann, dem empfiehlt es sich, ausgeschlafen bereits am Abend zu starten und über Nacht zu fahren. Ohne Navigationsgerät mit Europakarten, sollte man auf jeden Fall aktuelles Kartenmaterial mitnehmen, um im Falle eines langen Staus reagieren zu können und eine Ausweichroute zu nehmen.

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