„Acht Brücken“ führen zur Musik der Moderne

(djd). Mensch und Maschine sind spätestens seit den großen Erfolgen der legendären Düsseldorfer Band Kraftwerk ein populäres Thema in der Musik. Tatsächlich aber gab es schon viel früher zeitgenössische Komponisten, die sich damit auseinandersetzten. Diese Werke rückt das Festival „ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln“ in den Mittelpunkt. Es findet vom 30. April bis 11. Mai 2014 zum mittlerweile vierten Mal statt. Das komplette Programm gibt es ab dem 18. Januar 2014 im Internet unter http://www.achtbruecken.de.

Unter dem Titel „Im Puls“ spüren Musiker der Technisierung der Gesellschaft und dem Beginn der Fließbandfertigung nach. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Percussion-Musik, die Komponisten wie beispielsweise der Ungar György Ligeti salonfähig gemacht haben. Ein ganzes Wochenende wird dem Rhythmus Afrikas gewidmet. Installationen ermöglichen Musik zum „Anfassen“ und es gibt Konzerte an ungewöhnlichen Orten – zum Beispiel dort, wo die Kölner ihre Hochwasserschutzelemente lagern.

Mittelpunkt des Festivals ist die renommierte Kölner Philharmonie, mit halbstündigen Gratis-Kostproben bekommen Besucher Hunger auf mehr. International bekannte Ensembles wie das Ensemble intercontemporain, die Bamberger Symphoniker sowie herausragende Solisten wie der Flötist Emmanuel Pahud, Schlagzeugerin Evelyn Glennie und Dirigenten wie Jonathan Nott prägen das Musikereignis.

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