Ablauf einer Leihmutterschaft

Leihmutterschaft; Die richtige Temperaturen für das Baby

Ein unerfüllter Kinderwunsch stellt viele Paare vor große Probleme. So sehr sich das Paar auch bemüht, es will einfach nicht gelingen. Dadurch entsteht viel Stress und es lastet ein großer Druck, auch auf der Beziehung zwischen den Partnern. Bleibt der Kinderwunsch auf natürlichem Wege unerfüllt, kann eine Leihmutterschaft eine sinnvolle Alternative sein. Doch wie läuft eine Leihmutterschaft eigentlich ab?

Grundsätzliches zur Leihmutterschaft

Die Leihmutterschaft in Deutschland ist verboten. Ärzte und Vermittler in Deutschland dürfen eine Leihmutterschaft weder unterstützen noch aktiv tätig werden. Allerdings ist eine Leihmutterschaft im Ausland möglich. Dabei behilflich sein können auf Leihmutterschaft spezialisierte Agenturen, wie zum Beispiel VittoriaVita. Die Agentur hat sich auf die Vermittlung in der Ukraine spezialisiert und bietet interessierten Paaren einen umfassenden Service in allen Belangen vor und nach der Leihmutterschaft. Inbegriffen ist eine sehr gute Beratung.

Beratungsgespräch und Auswahl der Leihmutter

Zunächst wird das Paar über den genauen Ablauf beraten. Es werden juristische und bürokratische Abläufe erklärt und das jeweilige Vorgehen besprochen. Auch wird erläutert, wie die Befruchtung stattfinden soll und ob das Kind ein genetischer Verwandter sein soll. Genetisch verwandt wird das Kind zum Beispiel durch eine Samenspende oder Eizellenspende der Wunscheltern inklusive späterer Einpflanzung in die Leihmutter. Im Rahmen dieser Beratung wird zwischen der Agentur und einer möglichen Leihmutter auch der erste Kontakt geknüpft und die Leihmutter ausgewählt. Dazu zählt auch die Unterschrift aller beteiligten Parteien unter dem Vertrag.

Durchführung der Behandlung

Unter der Durchführung der Behandlung versteht man die Einleitung der Leihmutterschaft. Dabei stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl. Bei fast allen Verfahren wird die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF) verwendet. Dabei kann man eine IVF wahlweise mit eigenen Kryo-Embryonen, mit eigenen Eizellen oder mit Spendereizellen von der Leihmutter eine Befruchtung durchführen.

Anerkennung der Elternschaft

Ist das Kind auf die Welt gekommen, dann können es die Wunscheltern alsbald in Empfang nehmen. Allerdings sollte vorher noch die Elternschaft anerkannt werden. Die entsprechenden Formalitäten sollten sowohl im Geburtsland als auch in Deutschland durchgeführt werden. So vermeidet man später auftretende Probleme.

Vorteile einer Leihmutterschaft

Die Vorteile einer Leihmutterschaft liegen auf der Hand. Die Wunscheltern freuen sich über einen erfüllten Kinderwunsch. Das gilt nicht nur für heterosexuelle, sondern auch für homosexuelle Paare. Zudem hat eine Leihmutterschaft im Vergleich zur Adoption den Vorteil, dass die Eltern das Kind von Geburt an aufziehen können, wobei sie während der gesamten Schwangerschaft in diese involviert sind und miterleben. Dabei hat die Leihmutterschaft nicht nur Vorteile für die Eltern, sondern auch für die Leihmutter. Diese verspürt nicht nur Freude und Stolz, dass sie einem Paar zum Kinderwunsch verholfen hat, sondern macht auch eine ganz wundervolle Erfahrung. Zugleich erhält sie eine finanzielle Entlohnung inklusive Übernahme aller Kosten während der Schwangerschaft. Es handelt sich also um einen Gewinn für alle Beteiligten.

Fazit

Wie man sieht, bietet eine Leihmutterschaft zahlreiche Vorteile. Der Weg einer Leihmutterschaft ist jedoch mit großem Aufwand verbunden. Das gilt sowohl unter finanziellen als auch unter organisatorischen und bürokratischen Aspekten. Wird jedoch durch eine Leihmutterschaft der Kinderwunsch erfüllt, dann lohnt es sich garantiert diesen Weg zu gehen.

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