Abhängig von Schnupfenspray?

(djd). Endlich wieder durchatmen können – dieser Wunsch schnupfengeplagter Menschen führt gerade in den Herbst- und Wintermonaten häufig zum Einsatz von Nasensprays. Doch der Preis für das kurzzeitige Wohlbefinden kann hoch sein. Die meisten Präparate enthalten nämlich abschwellende Wirkstoffe wie etwa das gefäßverengende Xylometazolin. Diese sorgen zwar dafür, dass die Nase wieder frei wird, können aber bei länger dauernder Anwendung (länger als fünf bis sieben Tage) regelrecht abhängig machen.

Fatale Folgen für die Nasenschleimhaut

Die Nasenschleimhäute gewöhnen sich an den Wirkstoff, sodass man ohne Sprayeinsatz einfach nicht mehr frei atmen kann, auch wenn sich der Schnupfen längst wieder verabschiedet hat. Es beginnt ein Teufelskreislauf: Das Xylometazolin-Spray lässt die Nase abschwellen, doch innerhalb weniger Stunden ist es mit dem erlösenden Effekt wieder vorbei. So muss immer und immer wieder gesprüht werden – aufgrund des Gewöhnungseffekts sogar in immer kürzeren Abständen. Das hat fatale Folgen für die Nasenschleimhaut, die dadurch im Lauf der Zeit trocken und rissig wird.

Alternative ohne Gefahr der Abhängigkeit

Seit Kurzem wird in Apotheken beispielsweise ein Präparat auf Basis einer leicht hypertonen Meersalzlösung angeboten (Aspecton Nasenspray). Es lässt die Nase sanft abschwellen und führt nicht zu einer Abhängigkeit. Hyperton bedeutet, dass der Salzgehalt in der Nase nach dem Sprühen etwas höher ist als im restlichen Körper. Der Organismus versucht das auszugleichen, indem er das Salz durch Schleim- und Wasserabsonderungen verdünnt. Die Schleimhäute schwellen dadurch auf natürliche Weise ab. Das neuartige Nasenspray enthält zudem das vitaminähnliche Dexpanthenol, das die Regeneration der Nasenschleimhaut anregt und Feuchtigkeit bindet. Die weiterhin enthaltene Hypromellose legt sich wie ein feiner Film auf die Nasenschleimhaut und bietet Schutz vor Austrocknung und Kontakt mit Erregern. Die ätherischen Öle liefern einen frischen Duft und lassen frei durchatmen. Mehr Informationen gibt es unter http://www.krewel-meuselbach.de zu lesen.

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