Digitalisierung, der fortlaufende, demographische Wandel und der Wunsch nach ganzheitlichen, bewussten Gesundheitskonzepten und Ernährungsweisen belebt die Gesundheitsbranche durch neue Trends. Hier kann sich jeder das heraussuchen, was der individuellen Gesundheit guttut und wovon das persönliche Wohlbefinden profitiert.

Digitalisierung und Konkretisierung der Krankheitsbilder

Eine der wichtigsten medizinischen Trends ist die Individualisierung der persönlichen Werte. Zukünftig soll es keine standardisierten Grenzwerte mehr geben, sondern nur Kennzahlen. Diese Kennzahlen sind für jeden Patienten erst zu bestimmen, um dann eine Orientierung zu gewährleisten. Die Digitalisierung hat dafür gesorgt, dass enorm große Datenmengen aufgenommen, gespeichert und verarbeitet werden. Das senkt die Kosten für eine Gen-Sequenzierung und entfacht in vielen Krankheitsbereichen enorme Fortschritte.

Big Data schafft die Möglichkeit, einen präziseren Blick auf ein Krankheitsbild zu bekommen. So stehen jedem Patienten zukünftig mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die ein gezieltes Krankheitsbild realisieren.

Körper + Geist = ganzheitliche Gesundheit

Im gleichen Zug entwickelt sich das ganzheitliche Gesundheitskonzept aus der Verbindung aus Körper und Geist. So soll der menschliche Organismus viel mehr als ein Wirkungsnetzwerk verstanden werden, um Krankheiten auf eine Ursache zurückführen zu können. Alle Bemühungen sind auf das menschliche und spirituelle Wohlergehen bedacht.

Unzählige Studien haben herausgefunden, dass ein zufriedener Mensch zugleich auch bessere Chancen hat, ein gesunder Mensch zu sein. Eben genau diese ganzheitliche Konzeption lässt sich auf das gesamte Leben übertragen. In Kooperation mit den gesetzlichen Krankenkassen ergeben sich vielseitige Förderprogramme und Möglichkeiten, sich finanzielle Unterstützung zu holen und eine Kur oder einen Wellness-Aufenthalt für die eigene Genesung in Anspruch zu nehmen.

  • autogenes Training,
  • Yoga,
  • Pilates,
  • Active Ageing und
  • personalisierte Anwendungen

geben reichlich Gelegenheit, Abstand vom Alltag zu bekommen und sich für eine gewisse Zeit der persönlichen Gesundheit und dem Wohlbefinden zu widmen.

Pflanzliches Hanföl mit nachhaltiger Wirkung

Hinter der Abkürzung CBD steht das rein pflanzliche und natürliche Cannabidiol. Es erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde und immer mehr Internetseiten widmen sich dem Thema, was zur weiteren Bekanntmachung des Produktes beiträgt.

Das Öl kommt in industriellem Faserhanf vor. Im Gegensatz zu THC aus den Drogenhanfsorten ruft dieses Öl keine psychoaktive Wirkung hervor. In Bezugnahme auf industriellen Hanf steigt der Anteil von CBD Öl.

Ballaststoffe, Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in dem Öl enthalten ebenso wie Mineralstoffe und Proteine. Gerade bei chronischen Schmerzen soll das Öl eine Erleichterung verschaffen. Zu den weiteren Anwendungsgebieten gehören Entzündungen, Kopfschmerzen, Migräne, Arthritis und Krämpfe ebenso wie Schmerzen und Epilepsie.

Zudem kommen die Öle zum Einsatz bei Stress, Schlafproblemen und Entzündungen. Seit über 5000 Jahren ist der medizinische Einsatz von CBD Ölen geläufig. In den letzten Jahren konnte der Wirkstoff CBD seine Bekanntheit derartig steigern, dass CBD-Produkte mittlerweile eine eigene Branche bzw. Nische etabliert haben und natürlich auch online erhältlich sind.

Das Mittel gilt als gut verträglich und als eine der sicheren Komponenten der Hanfpflanze, von der bisher keine dämpfenden Nebenwirkungen bekannt sind. Der Nutzerhanf darf aufgrund seines geringen THC-Gehalts vollkommen legal angebaut werden.

Empfehlenswert wäre es, ein bis zwei Tropfen pro Tag einzunehmen. Die Einstellung der jeweiligen Dosierung orientiert sich dann an dem persönlichen Bedarf.

Demographischer Wandel führt zu höherer Kaufkraft

Nicht zuletzt der demographische Wandel innerhalb von Deutschland beeinflusst den gesamten Gesundheitsmarkt. Die steigende Kaufkraft der älteren Bevölkerungsschicht gibt der Gesundheitsbranche genügend Gelegenheit, ihre eigenen Produkte weiter voranzutreiben.

Die gesunde Lebensführung und die Prävention nehmen eine immer größere Rolle im Zukunftsmarkt an. Eine neue Gesetzgebung wird vor allen Dingen auf den betrieblichen Bereich des Gesundheitsmanagements ihren Einfluss ausspielen. Insbesondere die Zunahme von psychischen Erkrankungen aufgrund von steigenden Belastungen in der Berufswelt stellt enorme Anforderungen an die Gesundheitsbranche.

Persönliches Gesundheitstracking

Immer mehr greifen auf digitale Apps und Anwendungen sowie Geräte zurück, um ihre Gesundheit stündlich zu überprüfen. Ob über Fitness-Tracker, Armbänder oder Uhren: Via Smartphone ist jeder in der Lage, seinen gesamten Organismus, den Blutdruck, die Herzfrequenz, die Atmung und die Ernährung sowie den Kalorienverbrauch in jedem Augenblick zu überprüfen.

Das erleichtert eine ausgewogene und gesunde Ernährung und setzt jeden Nutzer in die Verantwortung, den Gesundheitszustand im Griff zu behalten. Auch in Zukunft ist davon auszugehen, dass sich dieser Perspektivwechsel weiter vollzieht hin zu einem gesünderen Gesamtbild.

 

Ernährungstrends auf dem Vormarsch

Ob Paleo, Raw Food, Superfoods, Clean Eating: In Zukunft möchten sich immer mehr gesünder und bewusster ernähren. Es geht an dieser Stelle nicht mehr nur noch darum, Kalorien zu zählen, sondern das Maximum aus Apfel, Tomate, Gurke und Salat herauszuholen. So geht zum Beispiel die Steinzeit Paleo Ernährung einzig und allein auf die Lebensmittel zurück, die schon vor Urzeiten zur Verfügung standen. Paleo-Fans verzichten demnach auf bestimmte Lebensmittel, industriell gefertigtes Essen und gewisse Zubereitungsvarianten.

Workshops, Blogs und Tutorials zu alternativen Ernährungsformen, Rezepten und Anleitungen sind gefragter denn je. Der gesamte Lebensmittelmarkt wird sich weiterhin auf individualisierte Konzepte einstellen, um auf Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien der Nutzer zielbewusster eingehen. Auch hier ist eine Umkehr hin zu einer individuell gesunden Ernährung gefragt.

In den nächsten Jahren steigt die Nachfrage nach pflanzlichen Arzneimitteln und Heilmitteln, die den Organismus nicht mit chemischen Zusatzstoffen belasten. Die zunehmende Digitalisierung, der demographische Wandel und steigende Kaufkraft wie auch der Wunsch jedes Einzelnen nach einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept machen die gesamte Gesundheitsbranche und ihre Produkte greifbar und auf jeden Nutzer individualisierbar.

S.B.