Heutzutage besitzt fast jeder ein Smartphone mit einem günstigen Handytarif, der das Surfen im Internet und die Anwendung von Apps an jedem denkbaren Ort zu jeder beliebigen Zeit ermöglicht. Immer häufiger werden dabei Smartphones als Gesundheitshelfer eingesetzt. Jeder fünfte Deutsche nutzt laut der IKK classic mittlerweile medizinische Apps. Doch welche Anwendungen sind empfehlenswert?

Ärzte in der Nähe finden

Die Techniker Krankenkasse bietet eine kostenlose Ärzteführer-App an, mit der Patienten Ärzte in der Nähe für alle Fachrichtungen aufspüren können. Der Standort wird entweder per GPS, Stadtname oder Postleitzahl ermittelt. Dann können die Suchergebnisse anhand der Fachgebiete oder mithilfe des Namens gefiltert werden. Wählt man einen Arzt aus, erhält man praktische Zusatzinformationen wie die Kontaktdaten, die Entfernung und die Öffnungszeiten. Darüber hinaus können Ärzte auch bewertet werden, was anderen Patienten die Suche nach einem geeigneten Mediziner erleichtert.

Die eigenen Medikamente im Überblick behalten

Wer regelmäßig verschiedene Medikamente einnehmen muss, ist mit der App „Meine Medizin“ sehr gut beraten. Sie speichert alle wichtigen Gesundheitsdaten ab. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Medikamente
  • Impfungen
  • Allergien

Die Erinnerungsfunktion ermöglicht es, sich an die Einnahme der Arzneimittel erinnern zu lassen. Außerdem können Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel fotografiert werden, um sie in der App zu dokumentieren. So vergessen Patienten keine Medikamentennamen mehr und können den behandelnden Arzt jederzeit über die aktuelle Medikation informieren.

Hilfreiche App für Diabetiker

Diabetiker können die App „Diabetes Plus“ nutzen, um

  • Blutzucker,
  • Insulinangaben,
  • Puls,
  • Gewicht,
  • Mahlzeiten und
  • Sporteinheiten

in dem Smartphone zu verwalten. Auch Medikamente können eingetragen werden. Der Blutzuckerwert wird täglich und monatlich in einer praktischen Liniengrafik ausgewertet.

Diagnosekürzel von Ärzten entschlüsseln

Die meisten Menschen wissen nicht, was Kürzel wie „I10“ oder „E65“ auf der Krankschreibung eigentlich zu sagen haben. Bisher mussten Patienten den Diagnoseschlüssel online eingeben, um sich genauer über ihre eigentliche Diagnose zu informieren. Smartphone-Besitzer haben es einfacher, denn sie können die App „ICD-10 Diagnoseauskunft“ von der Techniker Krankenkasse nutzen, um Diagnosekürzel zu entschlüsseln.

Hilfe bei Allergien

Allergiker profitieren von einer App namens „Allergiehelfer“. Der Standort wird entweder manuell eingegeben oder per GPS ermittelt. Anschließend erhält man Informationen über die aktuelle Belastung durch Ozon, Feinstaub, UV-Strahlen oder Pollen. Die Werte werden bis zu acht Mal am Tag aktualisiert. Zudem gehört eine 2-Tages-Voraussage zum Angebot der App.

P.L.