Die wichtigsten Behandlungsmethoden beim Zahnarzt

Die wichtigsten Behandlungsmethoden beim Zahnarzt

Für viele Menschen zählt der Besuch beim Zahnarzt zu einer lästigen Pflicht. Denn Zahnärzte empfehlen mindestens zweimal im Jahr zu einer Routineuntersuchung zu kommen. Dabei werden nicht selten Probleme im Mundraum festgestellt, die eine Behandlung benötigen. Jedoch kennen sich die wenigsten Patienten mit den verschiedenen Behandlungsmethoden eines Zahnmediziners aus. Denn ein Zahnarzt führt nicht nur Behandlungen durch, die bei einem akuten Problem zwingend notwendig sind, sondern bietet auch Möglichkeiten zur Prävention von Karies oder professionelle Zahnreinigungen an. Das Spektrum der Behandlungsmethoden eines Zahnarztes ist sehr umfangreich. Dabei wurden in den vergangenen Jahren große Sprünge in der Zahntechnik gemacht, die alte Methoden durch neue und moderne Behandlungen ganz im Sinne der Patienten verdrängt haben. Aus diesem Grund haben wir für Sie ein paar der Behandlungsmethoden von Zahnärzten näher unter die Lupe genommen. So erhalten Sie im Folgenden einen Überblick von den verschiedenen Behandlungsmethoden von Zahnärzten.

Zahnmedinische Prophylaxe

Die meisten Menschen kümmern sich wenig um die Zahn-Prophylaxe. Verschiedene Zahnmediziner wie der Zahnarzt Dr. Lünenbürger in Ibbenbüren empfehlen eindringlich sich für prophylaktische Behandlung zu entscheiden. Darunter fällt auch die professionelle Zahnreinigung, bei der die Zähne mechanisch gereinigt werden und von Plaque befreit werden. Dies vermindert das Karies-Risiko um ein Vielfaches. Doch für viele Patienten ist die professionelle Zahnreinigung auch eine Kostenfrage. Denn die Kosten bei einer Zahnreinigung durch einen Zahnarzt sind keine Kassenleistung, so dass Erwachsene diese Behandlung aus eigener Tasche bezahlen müssen. Anders sieht es bei einer Zahnzusatzversicherung aus, die in den meisten Fällen die Kosten komplett übernehmen.

Zahnfüllungen

Die meisten Löcher in den Zähnen entstehen durch Karies, so dass Zahnärzten nichts anderes übrig bleibt als vorhandene Löcher zu füllen. Hier haben Patienten die Auswahl zwischen Kunststofffüllungen und Amalgamfüllungen. Dabei erstattet die Krankenkasse bei dieser Behandlung nur circa 30 Euro. Den Rest muss der Patient selbst als Eigenanteil leisten. Amalgamfüllungen gehören dabei in den meisten Fällen zur Regelleistung der Krankenkasse. Schönere und natürlich wirkende Kunststofffüllungen sind dabei um einiges teurer. Hier belaufen sich die Kosten für die Behandlung mit einer Kunststofffüllung auf circa 100 bis 200 Euro, die größtenteils vom Patienten selbst getragen werden müssen. Eine private Zusatzversicherung deckt die Kosten für eine Zahnfüllung komplett ab.

Wurzelbehandlung

Schmerzt der Zahn, handelt es sich oftmals um eine entzündete Zahnwurzel. Denn alle Zähne verfügen über ein kleines Organ, welches im Inneren von Nervengefäßen und Blutgefäßen versorgt wird. Eine Wurzelbehandlung ist in der Regel sehr unangenehm, da bei einer örtlichen Betäubung ein Loch in den Zahn gebohrt wird und daraufhin der Kanal der Wurzel gereinigt wird. Ist die Reinigung erfolgreich abgeschlossen, erfolgt eine Versiegelung durch eine Zahnfüllung oder eine Krone. Eine Wurzelbehandlung wird dabei von der Krankenkasse nur noch dann bezahlt, wenn eine geschlossene Zahnreihe versorgt werden kann. Bei zweifelhaften Erfolg einer Wurzelbehandlung, um einen Zahn zu retten, müssen Patienten die Kosten der Behandlung selbst tragen. Andernfalls bleibt nichts anderes übrig als den Zahn zu ziehen.

Paradontitis

Unter Paradontitis versteht man eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Zahnhalteapparates. Die chronische Entzündung greift dabei den Kieferknochen an, so dass es zu einem Zahnverlust kommen kann. Der Anfang jeder Paradontitis ist eine Zahnfleischentzündung, die sich durch häufiges Zahnfleischbluten bemerkbar macht. Hier ist eine frühzeitige Paradontalbehandlung durch einen Zahnarzt gefragt.

P.L.