Pressekonferenz: Ernährung in Schwangerschaft hat Folgen fürs Kind

Pressekonferenz: Ernährung in Schwangerschaft hat Folgen fürs Kind

Schwangere stellen über ihre Lebensgewohnheiten für ihr Kind bereits im Mutterleib die Weichen, wie es später einmal Zucker verwerten oder Fette im Körper speichern wird. Denn bestimmte Ernährungsbestandteile und Hormone während prägender Entwicklungsphasen legen für das Ungeborene dauerhaft fest, wie dessen Organe funktionieren. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von perinataler Programmierung. Darum geht es bei der 24. Ernährungsfachtagung der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung „Perinatale Programmierung – wie bestimmt die Ernährung der Schwangeren und des Kleinkindes das spätere Leben?“ Sie findet am 21.09.2017 im Biologiezentrum der Universität Hohenheim in Stuttgart statt. Journalisten sind zur Pressekonferenz eingeladen. Weitere Informationen unter www.dge-bw.de/ernaehrungsfachtagung.html

Wie die Organe und Organsysteme des Kindes künftig funktionieren, das legen neben der Genetik auch Außenfaktoren wie Ernährung oder Hormone der Mutter während bestimmter kritischer Entwicklungsphasen in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt fest.

Schleichen sich bei dieser perinatalen Programmierung früh Fehler ein, kann das Kind Fehlfunktionen und chronische Krankheiten entwickeln, die lebenslang bestehen, zum Beispiel Übergewicht und Diabetes mellitus.

Wie werdende Mütter das Kind bereits während der Schwangerschaft vor Übergewicht und Diabetes schützen können, dazu informieren auf der Pressekonferenz und Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., Sektion Baden-Württemberg:

• Prof. Dr. Berthold Koletzko, Kinder- und Jugendarzt, Ludwig-Maximilians-Universität München
• Prof. Dr. Regina Ensenauer, Leitung Bereich Experimentelle Pädiatrie mit Schwerpunkt Stoffwechselstörungen, Arbeitsgruppe Molekulare Ernährung, Universitäts-Kinderklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
• Prof. Dr. Axel Imhof, Biomedizinisches Centrum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Planegg-Martinsried
• Dr. Helene Loos, Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising
• Maria Flothkötter, Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), Bonn
• Ullrich Böttinger, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter Amt für Soziale und Psychologische Dienste, Landratsamt Ortenaukreis, Offenburg

Weitere Informationen
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Sektion Baden-Württemberg: http://www.dge-bw.de/ernaehrungsfachtagung.html

Kontakt für Medien
Hon.-Prof. Dr. Peter Grimm, Universität Hohenheim / Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE-BW), T 0711 469959-10, E zentrale@dge-bw.de

Zu den Pressemitteilungen der Universität Hohenheim
https://www.uni-hohenheim.de/presse

idw 2017/09