Warum man das Beintraining nicht vernachlässigen sollte

Beitrag teilen

Beintraining. Um ehrlich zu sein, ist das Beintraining keine angenehme Angelegenheit, denn Kniebeugen und die Beinpresse haben schon so manchen Athleten an seine Grenzen gebracht. Das ist allerdings kein Grund, dem Beintraining aus dem Weg zu gehen, denn dieses gehört ebenso zu einem vollständigen Trainingsplan dazu, wie das Training für die Brust, den Rücken und die Arme.

100 Leute haben wir gefragt…

Fragt man in einem Fitnessstudio 100 zufällig ausgewählte männliche Trainierende, wird man heute mit Sicherheit fünfzig finden, die ihre Beine nicht oder nicht regelmäßig trainieren. Als Antwort auf die Frage, warum dies denn so ist, bekommt man häufig zu hören:

»Ich spiele doch Fußball, das reicht als Beintraining völlig aus.«

Fragt man hingegen 100 zufällig ausgewählte Frauen, sieht das Bild nicht gänzlich anders aus. Die meistgenannte Ausrede, auf die auch Werner Schulze-Erdel, der auf RTL die Gameshow »Familienduell« moderierte, stolz gewesen wäre, lautet allerdings:

»Ich will doch keine dicken Beine bekommen.«

Dass beide Aussagen relativ substanzlos und tatsächlich nur vorgeschoben sind, werden die folgenden Abschnitte zeigen. Denn weder reicht es aus, die Beine mit einer reinen Ausdauersportart zu trainieren, noch bekommen Frauen von ein paar Kniebeugen dicke Stampfer. Ganz im Gegenteil bietet das Beintraining viele Vorteile.

 

Regelmäßiges Beintraining sorgt für ein ästhetisches Gesamtbild

Der wohl offensichtlichste Grund, warum das Beintraining nicht vernachlässigt werden sollte, ist schlicht die Optik. Denn wie sieht es denn aus, wenn Brust, Schultern, Rücken und Arme kräftig sind und die Beine im Vergleich zum Oberkörper nicht vielmehr darstellen als dünne Stelzen?

Das mag zu Anfang noch nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, irgendwann wird jedoch der Punkt erreicht, an dem das Gesamtergebnis einfach nur noch unsymmetrisch aussieht. Das wird spätestens am Strand relativ peinlich. Damit aber noch nicht genug, denn, wer seine Beine trainiert, kann auch bei der Damenwelt deutlich besser punkten als ausschließlich mit dicken Armen.

Das liegt vor allem daran, dass beim Beintraining auch die Po-Muskulatur trainiert wird, und ein Knack-Po alles andere als unattraktiv ist. Das gilt umgekehrt auch für die Damen der Schöpfung.

“Es gibt kein besseres Mittel als regelmäßiges Beintraining, um straffe Beine und einen knackigen Po zu bekommen.”

 

Intensives Beintraining setzt große Mengen Wachstumshormone frei

Der zweite wichtige Aspekt beruht darauf, dass es sich bei den Beinen um eine sehr große Muskelgruppe handelt. Wird diese Muskelgruppe nun regelmäßig intensiv trainiert, reagiert der Organismus mit einer entsprechend hohen Ausschüttung von Wachstumshormonen.

Diese anabolen Wachstumshormone, zu denen das Testosteron und das Human Growth Hormon (HGH) gehören, wirken nicht nur lokal in der Beinmuskulatur, sondern im gesamten Körper. Wird hingegen nur der Oberkörper trainiert, verschenkt man ein erhebliches Wachstumspotenzial.

Von Fußball alleine kann die Muskulatur aber nicht nennenswert wachsen, da es sich um eine Ausdauerbelastung handelt und keine Belastung im Hypertrophiebereich von 6-12 Wiederholungen.

Starke Beine sorgen für maximale Stabilität und Leistungsentfaltung

Neben der verbesserten Optik, der Attraktivität für das jeweils andere Geschlecht und der erhöhten Wachstumshormonausschüttung sorgt regelmäßiges Beintraining auch für mehr Körperstabilität. Genau genommen bilden die Beine bei vielen Übungen nämlich die Basis, die dafür sorgt, dass eine Übung mit schwerem Gewicht sauber bewältigt und damit der Wachstumsreiz maximiert werden kann.

Die Beine sind aber nicht nur bei Übungen, die im Stehen ausgeführt werden, beteiligt, sondern beispielsweise auch beim Bankdrücken und Kreuzheben. Da jede Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied, kann die volle Leistung bei den genannten Übungen ohne adäquat trainierte Beine nicht abgerufen werden.

Fazit

Die vorgetragenen Argumente dürften mehr als ausreichend sein, um selbst den größten Beintrainingsmuffel vom regelmäßigen Beintraining überzeugt zu haben. Denn zum Preis von ein wenig Schweiß erkauft man sich so massive Vorteile beim Muskelaufbau.

E.G.
Beitrag teilen
Anzeige

Diese Website nutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Finden Sie weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung