Visionäre Vordenker haben das Papier entdeckt

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„Papier als faserbasierter Werkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen hat ein enormes Potenzial für eine Welt, die nachhaltiger und ressourcenschonender sein wird, als unsere heutige“, so Thomas Strobel, Zukunftslotse und Geschäftsführer der Fenwis GmbH in der von ihm begleiteten Studie Faser & Papier 2030. Auf dem Innovations-Kongress „Innovation+: Papier, Textil & Folie“ wird Strobel mit seinem Impulsvortrag über die Zukunftschancen für branchenübergreifende Werkstoffinnovationen „Milliarden Gehirnzellen interessierter Kongressteilnehmer zu mehr Denkfreiheit und somit zu vielen neuartigen Assoziationen“ anregen, wie er seine Mission gerne umschreibt.
Zukunft visionär, kreativ und erfolgreich vorzudenken ist auch das Motto des Kongressprogramms, das Potenziale und Lösungen in den Bereichen Verpackung, Personal Care und Filtration erörtert und neue Technologien zur Verarbeitung und Funktionalisierung sowie das Innovationspotenzial von Verbundmaterialien diskutiert. Es geht um Marktanforderungen und Potenziale in der Lebensmittelverpackung, Hygiene- und Medizinbranche, um Technologien für die Integration von Sensorfunktionen, Oberflächenfunktionalisierung und um Fasermaterialien für Filtration, Sensorik und Umwelt.

Interdisziplinäre Denkansätze und branchenübergreifende Interaktion sollen zu Innovationsimpulsen führen. „Durch eine gezielte branchenübergreifende Zusammensetzung der vortragenden Experten, aber auch der eingeladenen Veranstaltungsbesucher ist das Aufeinandertreffen sich gegenseitig inspirierender „Wissensträger“ nicht Zufall, sondern Ziel und Erfolgsformel unserer Formate“, so Christina Harwarth, verantwortlich für die Konzeption des Zukunftsforums.

Mit der begleitenden Fachausstellung bietet der Kongress eine optimale Plattform, um aktuelle Entwicklungen, Technologien und Dienstleistungen zu präsentieren und Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern aufzubauen.

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Die Ausrichtung erfolgt durch die Bayern Innovativ GmbH in enger Kooperation mit den Bayerischen Papierverbänden und dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. und erfährt hierin die Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

idw 2017/01
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