Projekt „Apotheke macht Schule“ informiert Eltern – Nur 15 Prozent der Eltern nutzen bei Erkältung Hausmittel

Projekt „Apotheke macht Schule“ informiert Eltern – Nur 15 Prozent der Eltern nutzen bei Erkältung Hausmittel

Eltern sind oft nicht ausreichend darüber informiert, welche Hausmittel bei leichten Erkrankungen helfen ko?nnen. So wenden in Rheinland-Pfalz nur 15 Prozent der Eltern eines erka?lteten Kindes Hausmittel an, hingegen verabreichen 71 Prozent Arzneimittel. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage an 3.200 Eltern im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Um Eltern besser über Hausmittel zu informieren, bietet die Landesapothekerkammer Rheinland- Pfalz im Rahmen des Projekts „Apotheke macht Schule“ kostenlose Vorträge an. „Gesundheit fängt schon in der Kindheit an – deshalb haben wir vor einem Jahr in Rheinland-Pfalz das Projekt ‚Apotheke macht Schule‘ ins Leben gerufen“, erläutert Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Apothekerkammer Rheinland-Pfalz. „Speziell geschulte Apotheker informieren Lehrer und Eltern zu verschiedenen Themen oder bieten altersgerechte Vortra?ge für Schüler an“.

Das Wissen um Hausmittel ist wichtig, denn Arzneimittel sollten nicht häufiger alsnötig eingenommen werden. Kiefer: „Mit Hausmitteln die Selbstheilungskräfte zu sta?rken, ist bei vielen Krankheiten erfolgversprechend, zudem preiswert und frei von Nebenwirkungen.“

Unter dem Titel „Natürlich gesund – helfen mit Hausmitteln“ informieren Apotheker u?ber die Anwendung von Hausmitteln, aber auch bei welchen Symptomen ein Arzt aufgesucht werden sollte. Hausmittel unterstützen beispielsweise bei Erkältungen die Behandlung von Fieber, Husten, Schnupfen oder Ohrenschmerzen und sind auch bei Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Insektenstichen sinnvoll. Weitere Themen des etwa einstündigen Vortrags sind u. a. die richtige Zubereitung von Tees, Wickeln, Inhalationen oder Wasseranwendungen.

Interessierte Schulen können diesen und andere Vorträge bei der Landesapothekerkammer buchen.

Weitere Informationen unter
www.lak-rlp.de

idw 2011/01