„Übertherapiert – kann Medizin auch schaden?“

„Übertherapiert – kann Medizin auch schaden?“

Sinnlose Labordiagnostik, unnütze Bildgebung, überflüssige Operationen? Einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin zufolge erlebten mehr als 70 Prozent von 4.181 befragten Ärzten, wie Menschen überversorgt werden. Angst vor Behandlungsfehlern, Druck von Patienten, Geldmacherei, Zeitmangel, Unkenntnis – was sind die wahren Gründe von Übertherapie? Welche Antworten können Gesundheitspolitiker geben? Wie sieht es mit der ethischen Verantwortung der Ärzte aus? Und wie können sich Patienten vor umstrittenen Behandlungen schützen?

Darüber wird Mediziner und Politiker Karl Lauterbach mit SPIEGEL-Wissenschaftsredakteur Jörg Blech am Mittwoch, 16. November 2016,
um 18 Uhr in der Medizinischen Hochschule Hannover, Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene 01, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, diskutieren. Karl Lauterbach ist Professor für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie an der Universität Köln, Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und Autor verschiedener Sachbücher. Derzeit entwickelt Lauterbach einen „Masterplan Medizinstudium“.

Stefan Zorn
Medizinische Hochschule Hannover
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idw 2016/11