Aus welchen Gründen sind Obst und Gemüse so wichtig für die Gesundheit des Menschen?

Aus welchen Gründen sind Obst und Gemüse so wichtig für die Gesundheit des Menschen?

Wir wissen alle, dass Obst und Gemüse äußerst gesund sind und täglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Diese Tatsache lernen wir spätestens im Kindergarten. Doch welche Bestandteile enthalten die Früchte und Gemüsesorten, die eine derart positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben? Und wie viele Portionen Obst und Gemüse sollten täglich verzehrt werden?

Welche Bestandteile von Obst und Gemüse sind so gesundheitsfördernd?

Schon im frühen Kindesalter wird uns beigebracht, viel Obst und Gemüse zu essen, weil sie wichtig für unsere Gesundheit sind. Diese Lebensmittel sind auf natürliche Weise entstanden und kommen ohne industrielle Verarbeitungsschritte aus. Mittlerweile gibt es außerdem viele wissenschaftliche Untersuchungen über die gesundheitsfördernden Effekte von Obst und Gemüse. Es sind insbesondere die folgenden Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken:

  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Ballaststoffe
  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Sie tragen dazu bei, dass der Körper überhaupt in der Lage ist, seine Funktion ordnungsgemäß zu erfüllen. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem und schützen uns vor Krankheiten.

Vitamine und Mineralstoffe

Ohne Vitamine und Mineralstoffe wäre der menschliche Organismus gar nicht überlebensfähig. Die unterschiedlichen Vitamine werden benötigt, um Zellen, Knochen und Blutkörperchen aufzubauen. Außerdem erfüllen sie wichtige Aufgaben bei der Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven und sind am Stoffwechsel beteiligt. Vitamin D dient beispielsweise dazu, das über die Nahrung aufgenommene Kalzium zu verwerten. Das lebenswichtige Vitamin A hingegen unterstützt das Sehvermögen. Auch Vitamin C wird eine sehr gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt: Es stärkt das Immunsystem und kann verschiedenen Krankheiten vorbeugen: Eine Ernährung mit viel Vitamin C hilft, um sich vor grauem Star zu schützen. Viele Vitamine und Mineralstoffe kann der Organismus nicht selber herstellen. Deshalb müssen sie über die Nahrung zugeführt werden, was mithilfe von Obst und Gemüse sehr gut funktioniert.

Ballaststoffe

Ballaststoffe tragen zu einer gesunden Verdauung bei und sind beinahe ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Die Fasern der Pflanzen können vom Menschen nicht oder nur zum Teil verdaut werden. Damit sorgen sie für einen langen Sättigungseffekt. Außerdem regen Ballaststoffe die Tätigkeit des Darms an und fördern die Verdauung. Auf diese Weise beugen sie typischen Magen-Darm-Beschwerden vor, wie beispielsweise Verstopfung oder Blähungen. Eine ballaststoffreiche Ernährung senkt die Konzentration von Cholesterin im Blut und nimmt einen guten Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Deshalb können Sie Ihr Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck, Übergewicht, Darmkrebs und Diabetes senken, wenn Sie täglich viele Ballaststoffe aufnehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt pro Tag mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu verzehren. Der Bedarf kann nicht nur mit Vollkorngetreide gedeckt werden, sondern auch mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Orangen, Bananen, Erdbeeren, Johannisbeeren und Birnen sowie Rosenkohl, Möhren, Blumenkohl, Paprika, Kartoffeln und Rotkohl.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Alle Obst- und Gemüsesorten haben etwas gemeinsam: Sie sind bunt und duften außerordentlich gut. Daran sind die sekundären Pflanzenstoffe schuld. Wissenschaftler fanden in den vergangenen Jahren heraus, dass diese Stoffe eine antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaft aufweisen. Zudem wird ihnen nachgesagt, das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Insgesamt gibt es etwa 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe. Die bekanntesten sind Polyphenole, die antioxidative Eigenschaften besitzen. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, freie Radikale zu binden und zum Schutz vor oxidativem Stress beizutragen. Bisher sind die Effekte von sekundären Pflanzenstoffen aber noch nicht abschließend untersucht und nachgewiesen, weshalb es keine Verzehrempfehlungen gibt. Wer jedoch täglich viel Obst und Gemüse verzehrt, nimmt auch viele sekundäre Pflanzenstoffe auf und leistet damit einen wichtigen Beitrag für seine Gesundheit.

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag

Um von den gesunden und lebenswichtigen Bestandteilen von Obst und Gemüse zu profitieren, sollten Sie täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse verzehren. Das empfiehlt auch die DGE in ihren 10 Regeln für vollwertige Ernährung. Diese fünf Portionen verteilen sich im Idealfall auf drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Eine Portion ist zum Beispiel:

  • Eine Handvoll großer Früchte wie Birnen, Äpfel oder Pfirsiche
  • Zwei Hände voll kleiner Früchte wie beispielsweise Johannisbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren
  • Zwei Hände voll zerkleinertes Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Salat
  • Eine Handvoll nicht zerkleinerte Gemüsesorten wie Tomaten oder Kohlrabi
  • Eine Handvoll Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen oder Bohnen

Gerade im Schul- oder Berufsalltag ist es aber oftmals schwierig, tatsächlich jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren. Hin und wieder können Sie deshalb 200 Milliliter Frucht- oder Gemüsesaft mit 100 Prozent Fruchtgehalt trinken, um eine Portion zu ersetzen. Für Menschen, die im Alltag viel Stress und wenig Zeit zum Kochen haben, sind Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel JUICE PLUS+ empfehlenswert. Mit solchen Präparaten können Sie alle wichtigen Inhaltsstoffe von verschiedenen Gemüse- und Obstsorten in Kapselform aufnehmen. Auf diese Weise wird Ihr Körper mit sämtlichen Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt, auch wenn Sie nicht dazu kommen, genügend Obst und Gemüse zu essen.

K.H.

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