Jetzt bewerben: Master-Studiengang für Expertinnen und Experten im Gesundheitswesen

Jetzt bewerben: Master-Studiengang für Expertinnen und Experten im Gesundheitswesen

Wie bewähren sich Therapien im Alltag? Bietet ein neues Versorgungsmodell für chronisch Kranke tatsächlich Vorteile für die Patienten? Im Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät Heidelberg „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ lernen die Studierenden, aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu erkennen sowie neue Versorgungsmodelle zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften und der Medizin bilden dabei die Basis. Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen mit gesundheitswissenschaftlichem Bezug, an Studierende der Medizin in höheren Semestern sowie Ärztinnen und Ärzte. Bewerbungen sind vom 1. April bis zum 15. Mai 2016 möglich. Am Mittwoch, 13. April 2016, von 12 bis 13 Uhr können sich Studieninteressierte über Inhalte und Organisation des Studiums sowie das Bewerbungsverfahren informieren. Veranstaltungsort ist der Seminarraum K13 der Marsilius Arkaden, Turm Süd, 1. OG, Im Neuenheimer Feld 130.2, 69120 Heidelberg.

Im Qualitätsmanagement der Gesundheitsversorgung arbeiten, interprofessionelle Teams leiten, Patientensicherheit und Risikomanagement betreuen, gesundheitspolitische Maßnahmen umsetzen oder die Arbeit in Wissenschaft und Forschung – all das sind mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen. „Die Gesundheitsversorgung steht nicht nur in Deutschland aktuell vor einer Vielzahl von Herausforderungen – hierfür braucht es Expertinnen und Experten, die wissen, wie man diese Probleme erkennt und Verbesserungen in Praxis und Politik angeht“, so der Studiengangsleiter Prof. Dr. Michel Wensing, stellvertretender Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg. „Absolventinnen und Absolventen unseres Studiengangs haben eine Vielzahl von beruflichen Perspektiven. Arbeitgeber können neben Forschungseinrichtungen ganz unterschiedliche Einrichtungen im Gesundheitswesen sein – von Klinken über Krankenkassen bis hin zu Ministerien“.

Studium verbindet verschiedene Perspektiven und Disziplinen sowie Theorie und Praxis

Der Studiengang kombiniert wissenschaftliche Ansätze und Methoden der Medizin, Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Außerdem berücksichtigt er die Sichtweisen verschiedener Berufsgruppen. „Nur so lassen sich Problemfelder identifizieren und nachhaltige Lösungen finden“, sagt Professor Dr. Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direkter der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Der Master verbindet systematisch Erkenntnisse und Anforderungen der Praxis mit wissenschaftlichen Instrumenten und Konzepten. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich Prüfungszeiten vier Semester. 20 Studienplätze stehen pro Jahrgang zur Verfügung, Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester. Der Master-Studiengang ist als Vollzeitstudium konzipiert. Stellen Bewerber jedoch einen Antrag, ist auch ein Teilzeitstudium möglich. Es werden keine Studiengebühren erhoben.

Kontakt:
Dr. Charlotte Ullrich
Universitätsklinikum Heidelberg
Abt. Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Sekretariat Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft (M.Sc.)
Marsilius-Arkaden Turm West, Im Neuenheimer Feld 130.3
3. OG, Raum 03.305
69120 Heidelberg

Anfragen bitte telefonisch oder per E-Mail:
Tel.: 06221 – 56-34790
E-Mail: kontakt.vig@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum.uni-heidelberg.de

idw 2016/04