Gesundheit und Daunendecke

Gesundheit und Daunendecke

Die Gesundheit ist das Wichtigste für jeden von uns. Wir fragen uns immer wieder: „Ist das gesund? Kann ich meine Gesundheit damit fördern?“ Wenn man gesund leben möchte, dann achtet man auf seine Ernährung, sein sowohl physisches als auch psychisches, Befinden. Wir kaufen Bioprodukte, treiben Sport und achten auf unseren Schlaf. Wir fragen uns immer wieder „Was könnte ich tun, um meine Gesundheit zu steigern?“.

Yoshinori Nagumo erwähnt in seinem Buch „Ein leerer Magen macht gesund- wie wir ein machtvolles Gen aktivieren“ einen berühmten chinesischen Spruch. „Kopf kalt, Füße warm“ ist nicht nur in Asien weitverbreitet- in Europa gilt dies auch: gesundheitsfördernd ist unser Schlaf dann, wenn unser Körper nachts wohlig warm und unser Kopf kalt gehalten wird.

Das erreicht man, indem man dafür sorgt, dass man die richtige Decke in seinem Bett hat. Das heißt nicht nur, eine Decke die warm hält. Das heißt auch, eine Decke, die höheren Schlafkomfort bietet und die Feuchtigkeit gut abtransportiert. Da wir Menschen gut 1/3 unseres Lebens im Schlaf verbringen, sollten wir auch darauf achten, was für eine Bettdecke wir haben. Sehr wichtig in diesem Kontext ist die Frage, ob eine Daunendecke Allergien auflösen kann.

Zahlreiche Wissenschaftler haben als Ziel ihrer UntersuchungendieSchlafgesundheit der Menschen zu erforschen. Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist: Dürfen Allergiker Daunendecken- und Kissen benutzen?

Allergien werden meist von Milben (gehörig zur Unterklasse der Spinnentiere) ausgelöst. Die Milben sondern den Milbenkot P1-Antigen, das ein Allergen ist, ab und verursachen verschiedene allergische Reaktionen. Dazu zählen Juckreiz, Schleimhautschwellungen, Husten, Schnupfen, bis hin zu asthmatischen Reaktionen. An erster Stelle ist es wichtig zu betonen, dass die Milben sich nicht von den Daunen und Federn in unserer Bettdeckeernähren, sondern von unseren Hautschuppen. Davon verlieren wir Menschen bis zu einen Gramm pro Tag, das als Proviant tausenden Milben über längere Zeit reicht.Dazu ist es wichtig zu wissen, dass die Hüllen der Daunendecken (Inletts) sehr fein gewebt sind und die Milben überhaupt nicht in das Innere eindringen können.Inletts sind auch garantiert für Allergiker geeignet, wenn diese von der europäischen Bettwarenindustrie das Zertifikat „NOMITE“ bekommen und damit gekennzeichnet sind. Unsere Bettwaren tragen auch das „NOMITE“- Zeichen!

Empfehlenswert für Hausstaubmilben- Allergiker, laut dem Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V. (ÄDA), sind auf jeden Fall die Daunen- und Federbettdecken. (siehe dazu: DAUNAPEDIA):

„Entgegen bisherigen Empfehlungen ist synthetisches Bettzeug unvorteilhaft, besser sind natürliche Materialien (Daune, Feder).“

Vor über zwanzig Jahren führte Prof. Dr. Dr. Hans Jurgens, der Leiter des Instituts für Industrie- Anthropologie an der Universität Kiel ist, Studien über federhaltige Bettdecken und Kissen durch. (siehe dazu: DAUNAPEDIA)

Er stellte fest, dass sowohl die Milbendichtigkeit der Hülle, als auch das milbenfeindliche Mikroklima in den Daunenbettwaren dazu beiträgt, dass Menschen mit Allergien, sich besser fühlen, wenn ihre Decke mit Federn und Daunen gefühlt ist. Er stellte fest, dass die daunendicken Gewebe einer Bettware sehr dicht gewebt sind. Kein Herausdringen erlaubt und so eine Art „Milbenbariere“ bildet. Dazu kommt es, dass die Klima/Wärmeverhältnisse in dem Inlett eine sehr ungünstige Umgebung für die feuchtigkeitsabhängigen Milben darstellen. Während des Schlaffens wird die Wärme schneller aufgebaut und beim Lüften wird die Feuchtigkeit schneller abgebaut.(H. W. Jürgens, Ökologische Untersuchungen zu Hausstaubmilben (1992))

Dazu sagt Jurgens: „Die Temperaturwerte in Daunendecken übersteigen die Milbenkomfortgrenze während der Benutzung sehr rasch. Es wird den Milben zu warm. In der Restitutionsphase wird die aufgenommene Feuchtigkeit aus der Decke durch die günstige Klimadynamik der Füllung schnell wieder abgegeben, sodass der kritische Wert für den Milbenkomfort schnell unterschritten wird. Es wird den Milben zu trocken.“ (siehe dazu: DAUNAPEDIA)

D.P. Strachan hat zwischen 1995 und 1997 diverse Untersuchungen durchgeführt. Dabei hat er festgestellt, dass die Abschaffung von Daunenbettwaren die Asthmahäufigkeit bei Kindern nicht verminderte. (Strachan, D. P.,Home environment and severe asthma in adolescence: a population based case-control study, British Medical Journal 1995; 311(7012) 1053-1056)

Sehr wichtig ist auch seine Beobachtung, dassdie schwer asthmatische Atemnot bei Kinder, die Federbettdecken hatten, deutlich vermindert war. (Strachan, D. P. et al.: The risk of wheezing in children using feather pillows, British Medical Journal, 1997)

Das bestätigte auch Prof. Dr. med. Hoffmann, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität, Zentrum der Kinderheilkunde im Jahr 1998. (siehe dazu: DAUNAPEDIA)

Er bezog sich auch auf die Untersuchungen von D. P. Strachan und stellte auch fest, dass die Asthmahäufigkeit in Haushalten mit Daunenbettwaren geringer war. (D. Hofmann, Gutachten zur Einschätzung der Relevanz der Bettfedern-(Keratin-)Allergie)

Diese und viele andere Wissenschaftler haben bewiesen, dass Daunenbettwaren gut für unsere Gesundheit sind. Deswegen ist es auch wichtig, dass man seine Bettdecke- und Kissen gut auswählt.

Weitere Informationen
www.daunendecke.de

D.B.