Der Seelenkiller – Arbeit – greift um sich. Allein in Deutschland sind bis zu 13 Millionen Menschen durch diesen Killer betroffen. Somit arbeitet bereits jeder dritte Arbeitnehmer bis zum Rande der Erschöpfung und fühlt sich ausgebrannt. Dies zeigt sich in Schlaflosigkeit, ständige Kopfschmerzen, Energiemangel, Niedergeschlagenheit und Reizbarkeit bis hin zu starken Depressionen, welche das Arbeitsumfeld betreffen. Nach Schätzungen betragen die Ausfallkosten für die Produktion und die damit verlorene Bruttowertschöpfung alleine in Deutschland rund 71 Milliarden Euro. Das Übel an der ganzen Killergeschichte ist, dass Burnout von dem deutschen Gesundheitssystem nicht als eigenständige Krankheit anerkannt wird – noch nicht!

Ratgeber Burnout

Betroffene können sich einen kostenlosen Ratgeber in Form eines E-Books herunterladen. In diesem Ratgeber wird die Entstehung wie auch die Entwicklung des Burnouts behandelt. Woher kommt es, dass Menschen von einer einfachen Nervenschwäche zum Burnout gelangen? Wenn Menschen dann vom Burnout betroffen sind, wie sind Therapie und Behandlung? Hierbei wird nicht nur die medizinische Seite betrachtet, sondern vielmehr, was der Einzelne tun kann, um präventiv dem Burnout vorzubeugen und wie man das Burnout-Syndrom überhaupt erkennt. Auch wird die Frage geklärt, was Anverwandte und Arbeitgeber tun können. Wie sieht die Gesetzeslage beim Burnout aus? Mithilfe dieses Ratgebers können Sie anhand eines Tests von Prof. Dr. Burisch exklusiv ermitteln, ob Sie bereits betroffen sind. Befinden Sie sich noch im Anfangsstadium, dann können Sie mit Stressabbau und anderen effektiven Möglichkeiten Entspannung und Ruhe erlangen. Somit hilft der Ratgeber langfristig schwere Krankheiten als Folge durch das Burnout-Syndrom vorzubeugen.

Burnout und Depressionen

Dies sind zwei Begriffe, die gerne zusammen verwendet werden. Hier sollte man jedoch unterscheiden, dass Burnout das Arbeitsumfeld betrifft und Depressionen ganz unabhängig von der Arbeit im privaten Umfeld zu finden sind. Die Symptome beider Krankheiten sind sehr ähnlich, haben jedoch eine ganz andere Ursache. Menschen mit einem aufopfernden Engagement, die dem Arbeitsdruck nicht standhalten können und Stresssituationen im Beruf können zum Burnout führen. Da jeder Mensch anders auf Stress und Engagement reagiert, können manche Menschen „die Tür zuschlagen“ und privat sein und andere „nehmen die Arbeit mit nach Hause“. Diese Menschen werden über kurz oder lang am Burnout-Syndrom leiden. Dabei zeigen die Burnout-Patienten ein unterschiedliches Verhaltensmuster und müssen daher bei der Therapie auch differenziert werden. Es gibt Menschen, die ziehen sich bei Stress im Job in sich zurück und andere, die durch übermäßige Reaktionsbereitschaft auffallen. Beide Typen können jedoch vom Burnout-Syndrom betroffen sein. Hier hilft der Ratgeber, für beide Typen die richtige Therapie zu finden.

Wenn der Job krank macht

Besonders Menschen, die voll engagiert sind und in ihrer Arbeit aufgehen, können irgendwann der psychischen und physischen Belastung nichts mehr entgegensetzen und erkranken schnell am Burnout-Syndrom. Wichtig ist, dass in der Freizeit ein Ausgleich zur Arbeit geschaffen wird, und die Arbeit nicht in Arbeitswut ausbricht. Erste Folgen sind Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Nervosität und Denkblockaden. Reagiert der Arbeitnehmer mit noch mehr Arbeit darauf und wird diese Mehrleistung etwa nicht anerkannt, kann es zu Zynismus und Frustration führen. Irgendwann macht der Körper dann nicht mehr mit und es kommt zum Zusammenbruch, dem Burnout. Ist es bereits soweit, können körperliche Folgen wie Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Gewichtszunahme (aufgrund veränderter Essgewohnheiten unter Stress) und weiter zu psychischen Erkrankungen wie Panikattacken. Depressionen und Angstzuständen kommen. Folge hieraus kann eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit sein.

B.A.