Ständiger Gang auf die Toilette,  Schmerzen und Jucken beim Wasserlassen, eitrige oder Blutige Beimengung im Urin und auftauchender Fieber.

Das sind die typischen Symptome einer Harnwegsinfektion. Der Harnwegsinfekt ist einer der besonders fiesen krankheitsbezogenen Erscheinungen rund um Blase und Niere.

Frauen die sich ins fortgeschrittene Alter bewegen kennen diese Symptome. Bei Männern treten die Symptome, die zu einer Harnwegsinfektion führen nicht so häufig auf. Durch das einengen der Harnwege, welches im zunehmenden Alter bei Männern als auch bei Frauen auftritt, treten die eigentlichen Beschwerden meistens bei Frauen auf. Männer haben hier oftmals mit den typischen Prostatabeschwerden zu kämpfen.

Wenn die Frauen einen Infekt im Säuglingsalter unbeschwert hinter sich gelassen haben, sind sie für eine längere Zeit dem Risiko einer erneuten Erkrankung nicht unmittelbar ausgeliefert. Dies kann oft zu einer gewissen Unachtsamkeit führen. Häufig wird wegen beruflichem Stress oder dem Stress der Uni-Klausuren die tägliche Trinkmenge von 2 Litern Wasser, die der Mensch zu sich nehmen sollte, ignoriert und schlichtweg nicht beachtet. Das kann wiederrum zu Nierensteinen und die wiederrum zu schmerzhaften Nierenkoliken führen.

Man kann allerdings noch immer mit bewerten Hausmitteln vorsorgen

Nach wie vor ist und bleibt einer der besten Hausmittel die Wärme. Ein heißes Bad oder auch der Gang zur Sauna, (allerdings aufpassen auf was man da gerade sitzt). Es ist sehr wichtig, das Sie Ihre Füße warmhalten. Geben Sie Kamillenextrakte in das Badewasser und verharren Sie eine Weile im angenehmen Bad. Hausmittel wie Birkenblättertee helfen ebenfalls zum Durchspülen. Man darf in der Hinsicht nicht die Kraft der typischen Hausmittel unterschätzen.

Heilpflanze Kamille gegen Harnwegsinfektionen

Die Chamomilla recutita auch als sogenannte “Echte Kamille“ bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Diese Pflanzenart fand man ursprünglich ausschließlich in Süd-sowie Osteuropa. Heutzutage ist sie praktisch in ganz Europa gut vertreten. Die Kamille ist nicht nur bei Blasenbeschwerden gut. Auch Grippe, Fieber und Nebenhöhlenbeschwerden lassen sich durch ein Kamillen-Dampfbad auskurieren. Der Kamillentee ist deswegen auch ein sehr gutes Mittel für die Reinigung des Körpers.

Doch warum ist Tee so heilsam und welcher Industrieller Tee wirkt am besten?

Tee kann eine sehr gute Wirkung auf Genesungsprozesse haben. Der Grüne Tee hilft gegen das Altern, sorgt für gesunde Haut und schützt das Herz. Welche Besonderheiten der Grüne Tee mit seinen Antioxidantien besitzt, erfahren Sie auch in der Zusammenstellung des Deutschen-Grünen-Kreuzes: 23 gute Gründe, grünen Tee zu trinken. Tee sagt man seit Jahrhunderten eine heilende Wirkung nach. Es gibt viele Teesorten, deren Inhaltstoffe antibakteriell, harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend wirken. Beispielsweise wird grünem Tee wie etwa Sencha, Gyokuro oder Buchu Tee eine therapierende Wirkung zugeschrieben.

Aber auch Bärentraubenblättertee kann sich positiv auf die Genesung auswirken. Weit verbreitet sind auch so genannte Nieren- und Blasentees. Hier sollte man auf vor allem auf die Inhaltstoffe achten, die eine wichtige Wirkung haben: Brennesselblätter, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Hauhechelwurzel, Ringelblumenblüten, Orthosiphonblätter, Schachtelhalmkraut, Süßholzwurzel. Solche Kräuterteemischungen sind beim Apotheker oder bei Teespezialisten wie Kalineo erhältlich und lassen sich ganz einfach nach Hause liefern.

Der psychologische Effekt beim Tee

Ruhe und Wärme sind wohltunende Faktoren, die auch bei einer Blasenentzündung helfen. Denn das regt die Durchblutung an und stärkt das Immunsystem – genau das Richtige, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Tees eignen sich besonders gut als Gesundheitsprävention, um eine weitere Blasenentzündung zu umgehen. Kälte, Feuchte und eine unpassende Bekleidung bewirken, dass der Körper angreifbarer ist. Greifen Sie also öfters einmal zu einer Wärmeflasche, trinken Sie viel warmen Tee und gönnen Sie sich eine Mütze Schlaf.

Weitere Informationen zum Thema Harnwegsinfektionen finden Sie hier.

MM