Dem therapeutischen Fortschritt der letzten Jahre ist es zu danken, dass die Überlebenszeiten beim Mammakarzinom, der häufigsten Tumorerkrankung bei Frauen, auch nach der Manifestation von Metastasen noch viele Jahre betragen können. Besonders bei einer primär ossären Metastasierung ist die Prognose günstig und es sollten therapeutisch drei Ziele verfolgt werden: Verhinderung tumorbedingter Komplikationen, Verlängerung des Überlebens und Erhalt der Lebensqualität.

„Lebensqualität erhalten“ klingt gut! Doch – Wie? Wodurch? Womit? Vor allem: Mit wem?

Die Alltagsprobleme einer Brustkrebspatientin sind vielfältig und so unterschiedlich wie die Patientinnen selbst. Nur in einem dichten Netzwerk können die berechtigten Bedürfnisse einer Patientin aufgefangen werden, insbesondere in der palliativen Situation. Dabei spielen im „äußeren Alltag“ die medizinischen Möglichkeiten eine wichtige Rolle. Prof. Diel aus Mannheim wird in seinem Gastvortrag auf verschiedene wichtige und praxisrelevante Aspekte in der Palliation eingehen.

In vielen Fällen ist Brustkrebs zu einer heilbaren Erkrankung geworden und betroffene jüngere Frauen möchten einen bestehenden Kinderwunsch oft nicht aufgeben oder sind bereits bei Diagnose schwanger. Frau Priv.-Doz. Loibl wird mit ihrem Vortrag diese Problematik aufgreifen und Optionen der Beratung und Unterstützung solcher Patientinnen vorstellen.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung an der Veranstaltung und den Vortragsdiskussionen.

„Lebensqualität erhalten“ – eine (Heraus)/Forderung an uns alle! Nehmen wir sie an!

Informationen zur Veranstaltung:
Palliative Optionen und vernetzte Betreuung beim Mammakarzinom
Mittwoch, 07. Juli 2010
17.30 Uhr, Braunfels, Ristorante GERANIO

>> Weitere Informationen finden Sie hier im Veranstaltungsflyer

idw 2010/05