Fit bis ins hohe Alter – was Senioren für ihre Gesundheit tun können

Fit bis ins hohe Alter – was Senioren für ihre Gesundheit tun können

Im Alter bauen wir automatisch ab und sind dadurch geistig und körperlich weniger leistungsfähig. Dennoch können Senioren auch im Alter Gesundheit und Fitness fördern – mit ausgewogener Ernährung, Entspannung und moderater Bewegung.

Eine gesunde Ernährung unterstützt das Immunsystem

Wie in jeder Lebensspanne unterstützt auch im Alter eine gesunde und ausgewogene Ernährung das Immunsystem. Der Körper sollte mit allen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen ausreichend versorgt sein. Unter- und Mangelversorgung sind bei Senioren sehr häufige Ursachen für eine erhöhte Infektanfälligkeit und schlechte Wundheilung. Auf dem Speiseplan von Senioren sollten vor allem Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn- und Milchprodukte sowie mageres Fleisch und Fisch stehen. Zu viel Zucker und auch zu viel Salz sowie Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol sind hingegen zu meiden. Ein bunter Mix aus allen Obst- und Gemüsesorten bietet die beste Voraussetzung um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Mahlzeiten von Senioren sind idealerweise kalorienarm, weil der Energieverbrauch im Alter deutlich sinkt. Kleinere Portionen haben den gleichen Effekt. Wie der Energieverbrauch lässt auch das Durstempfinden im Alter nach. Um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken, sollten sich Senioren immer wieder ans Trinken erinnern. Zu empfehlen sind stilles Mineralwasser und Kräutertees.

Wärme zur Entspannung nutzen

Auch Senioren sollten bewusst etwas für die Entspannung tun. Auch wenn der berufliche Stress wegfällt, sind alltägliche Sorgen und Nöten belastend. Mit dem Älterwerden stecken viele Menschen Belastungen nicht mehr so einfach weg. Hier helfen autogenes Training, Yoga und Pilates, um bewusst abzuschalten und zu entspannen. Neben den seelischen Belastungen kommen körperliche hinzu. Immer öfter zwickt es in den Muskeln und Gelenken. Gegen Verspannungen und andere Muskel- und Gelenkbeschwerden hilft Wärme in Form von Entspannungsbädern oder Wärmekissen. Wärmekissen sind meist mit Trauben- oder Kirschkernen gefüllt. Man erwärmt sie in der Mikrowelle, um sie dann auf die betroffene Stelle zu legen. Der Vorteil dieser Kissen besteht in der Möglichkeit, sie punktuell aufzulegen. Sie sind auch in Schlauchform erhältlich, wodurch sie sich sehr gut im Nackenbereich verwenden lassen. Viele ältere Menschen frieren zudem schneller. In diesem Fall können Wärmekissen als Wärmespender dienen und im Bett gegen kalte Füße eingesetzt werden. Eine große Auswahl gibt es beispielsweise bei walzvital.de.

Mit Sport die Beweglichkeit fördern

Wer rastet, der rostet. Das gilt im Alter noch mehr als in der Jugend. Trainieren ältere Menschen ihre Muskeln nicht mehr, schreitet der Muskelabbau rapide voran. Dies führt auch dazu, dass die Beweglichkeit immer mehr nachlässt. Weitere negative Konsequenzen sind ein erhöhtes Sturzrisiko, das durch nachlassende Muskelkraft und schlechter werdendes Körpergefühl verursacht wird. Senioren sollten daher sportliche Betätigung nicht vernachlässigen. Auf den individuellen Fitnessgrad abgestimmt, bieten sich Sportarten wie Wandern, Walken oder Aquagymnastik an. In Fitnessstudios und Sportvereinen können Senioren außerdem an speziellen Kursen teilnehmen und geeignete Übungen unter professioneller Anleitung ausführen. Bevor ältere Menschen mit dem Sport beginnen, sollten sie einen Arzt aufsuchen, um Herz- und Kreislauferkrankungen auszuschließen.

eo