Wenn die Hitze am größten ist, sollte jeder eine extra Portion Magnesium zu sich nehmen, um Muskelkrämpfe zu verhindern. Magnesium ist ein kleines, aber durchaus für den Körper ein sehr wichtiges Mineral. Es reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse, steuert die Muskeln und dient dem Herz-Kreislaufsystem. Eine typische Magnesium-Unterversorgung kann sich wie folgt äußern: Verspannungen, Muskel- bzw. Wadenkrämpfe, Lidzucken, Kopfschmerzen, innere Unruhe, Herz-Rhythmusstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Rückenprobleme, Kribbeln in den Fingern, bis hin zur einer Depressionsentwicklung. Menschen, die ein sehr geringes Maß an Magnesium im Blut aufweisen, haben zusätzlich ein erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken, so eine Studie aus den USA. Das Insulin wirkt durch den Mangel schlechter, so die Forscher.

Im Sommer erhöht sich der Bedarf an Magnesium, denn durch das vermehrte Schwitzen des Körpers, scheidet er diesen wichtigen Mineralstoff aus. Deshalb gilt: Mehr Magnesium zu sich zu nehmen – 300 bis 400 Milligramm benötigt ein Erwachsener – je nach Aktivität des Einzelnen.

Eine gesunde Ernährung mit frischen und nur mit natürlichen Lebensmitteln, wie der Low Carb Ernährungsstil es vorgibt, deckt zumeist den täglichen Bedarf an vielen wichtigen Mineralstoffen. Gerade die richtige Zusammenstellung bestimmter Lebensmittel versorgt den Körper mit den notwendigen Kraftstoffen. In welchen natürlichen Lebensmitteln steckt der wertvolle Stoff Magnesium? In Nüsse, besonders Mandeln und Haselnüsse sind wichtige Magnesiumquellen. Aber auch in Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Himbeeren, Bananen, Kiwis und Ananas, sowie in Gemüse: Spinat, Mais und Kohlrabi sind gute Magnesium-Lieferanten. Viel trinken! Mineralwasser gehört zu den besten Magnesiumquellen.

Wenn es nicht gelingt, das Magnesium-Defizit mit der Ernährung auszugleichen, ist es hilfreich ein Präparat/Nahrungsergänzungsmittel (Magnesium) täglich, vor allem abends einzunehmen.

Rund um das Thema „Low Carb“ Ernährung geht es bei den Autorinnen Sabine Beuke – Kohlenhydratarme Ernährung beim Reizdarmsyndrom – und Jutta Schütz, bekannt durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen, unter anderem mit dem Bestsellerbuch „Plötzlich Diabetes“. www.sabinebeuke.de und www.jutta-schuetz-autorin.de

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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