Wissenschaftsministerin Schulze legt Grundstein für DZNE-Neubau auf dem Bonner Venusberg

Wissenschaftsministerin Schulze legt Grundstein für DZNE-Neubau auf dem Bonner Venusberg

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat den Grundstein für eines der größten und modernsten Forschungsgebäude in Nordrhein-Westfalen gelegt. Am Bonner Venusberg, in direkter Nachbarschaft zum Uniklinikum, entsteht mit rund 30.000 Quadratmetern Grundfläche und mit circa 16.000 Quadratmetern Nutzfläche der Neubau des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Von den Baukosten in Höhe von 110 Millionen Euro trägt das Land Nordrhein-Westfalen 85 Millionen Euro (77 Prozent). Der Bund steuert 23 Prozent bei.

„Neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson stellen die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wir können sie nur dann erfolgreich meistern, wenn universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eng zusammenarbeiten. Daher freuen wir uns, dass wir die nationale Gesundheitsforschung durch das DZNE-Neubauensemble auf einem gemeinsamen Campus nachhaltig stärken können“, sagte Ministerin Schulze.

Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden hier ab 2016 wirken. Sie erforschen Erkrankungen des Nervensystems, wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington, um neue Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege zu entwickeln.

In dem neuen Gebäude werden die bisher auf verschiedene Liegenschaften verteilten Arbeitsgruppen des DZNE räumlich zusammengebracht. Durch die enge Verzahnung mit der Klinik für Neurologie, Psychiatrie und Palliativmedizin (NPP) können Forschungsergebnisse zudem leichter in die klinische Anwendung überführt werden.

„Das DZNE in Bonn deckt das gesamte translationale Forschungsspektrum ab. Die Einbettung des DZNE-Gebäudes auf dem klinischen Campus der Universität Bonn wird enge Kontakte zwischen der Grundlagen-, der Klinischen und der Psychiatrischen Forschung befördern und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem DZNE und der Universitätsklinik Bonn weiter vertiefen“, so Prof. Pierluigi Nicotera, Vorstandsvorsitzender des DZNE.

idw 2014/09

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