Prävention: Medizinische Vorbeugemaßnahmen für gesunde Babys

Prävention: Medizinische Vorbeugemaßnahmen für gesunde Babys

Die wichtigste Frage der Eltern ist nach der Geburt immer: „Ist unser Baby gesund?“ Wenn diese Frage mit „ ja“ beantwortet wurde, atmen alle Eltern auf. Doch auch später zu Hause, wollen verantwortungsvolle Eltern natürlich, dass ihr Baby gesund und zufrieden ist. Von der Ernährung bis hin zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt, können Eltern viel zur Gesundheit ihres Kindes beitragen. Alles rund ums Baby lässt sich auch in den hochwertigen Büchern aus dem GU-Verlag nachlesen. Die besten Tipps sind immer die, die Vorbeugen.

Ernährung und Schlaf

Aus Schlafen und Trinken bestehen die ersten Lebenswochen des Säuglings hauptsächlich. Das Beste ist dabei nach wie vor das Stillen. Denn Muttermilch gilt als Powernahrung für das Baby. Sie stärkt die Abwehrkräfte, beugt Allergien vor und ist immer genau auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt. Nach dem Abstillen kommt meist die Flaschennahrung. Bei der Zubereitung der Flasche muss immer auf eine ausreichende Hygiene geachtet werden und zudem sollte die Säuglingsnahrung immer auf das Alter des Kindes abgestimmt sein. Selbiges gilt natürlich auch für Babynahrung aus dem Gläschen. Eltern müssen immer darauf achten, dass Babynahrung die exakte Temperatur hat. Zu heiße und auch zu kalte Gläschen oder Breie, können die Gesundheit des Babys beeinträchtigen. Neben der richtigen Ernährung ist natürlich auch ausreichender Schlaf wichtig. Jedes Baby muss dabei zuerst seinen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln. Eltern können aber auch einiges dazu beitragen, dass das Schlafverhalten des Kindes auf einen „normalen“ Rhythmus angepasst wird. So sollte es tagsüber im Zimmer nicht absolut dunkel sein und auch absolute Ruhe im Haus muss nicht sein.

Ärztliche Vorsorgeuntersuchungen

Auch wenn das Baby absolut gesund ist, sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vom Arzt eingehalten werden. In Deutschland zahlen alle Krankenkassen ein ärztliches Vorsorgeprogramm. Hierbei werden Erkrankungen oder eventuelle Entwicklungsstörungen rechtzeitig erkannt und können gegebenenfalls unverzüglich behandelt werden. Bekannt sind diese Früherkennungsuntersuchungen unter U1 bis U6. Diese sechs Untersuchungen finden noch im ersten Lebensjahr statt. Aber auch später werden noch Untersuchungen angeboten, die Eltern unbedingt wahrnehmen sollten. Babys entwickeln sich gerade im ersten Lebensjahr sehr schnell. Die geistige und körperliche Entwicklung verläuft in etwa nach demselben Schema. Dennoch müssen sich Vater und Mutter meist keine Sorgen machen, wenn sich Fähigkeiten des Babys etwas früher oder später einstellen. Kleine Abweichungen von der Regel sind fast immer normal. Die Entwicklung des Babys lässt sich sehr gut mit Massagen anregen. Bestimmte Massagetechniken fördern nicht nur Körperwahrnehmung, sondern stellen auch eine besondere zärtliche Körpernähe für das Baby dar. Wie eine Babymassage richtig funktioniert, ist ebenfalls in guten Fachbüchern einfach und verständlich beschrieben.

idw 2013/04