Leberkrebs – Entstehung, Häufigkeit und Therapie

Teilen

Leberkrebs – Häufigkeit, Entstehung, Klassifikation

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]

 

 

Reduktion der Sorafenib-Startdosis bei der Behandlung von Patienten mit nicht-resektablem Leberzellkrebs (HCC) fraglich

Die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (mRCC) hat  in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse von Krebspatienten geführt. Ein Grund hierfür war sicherlich die 2006 erfolgte Einführung von Sorafenib.(1) Ein Jahr später wurde der Multikinase-Inhibitor auch zur Behandlung des Leberzellkarzinoms (HCC) zugelassen, wo er bis heute die einzige systemische Therapieoption ist. Dass die Entwicklung von Sorafenib damit jedoch keineswegs abgeschlossen ist, erläuterte Professor Dr. Dirk Jäger, Heidelberg, auf einem Symposium im Rahmen des 31. Deutschen Krebskongresses. Dies gilt sowohl für die bisherigen Indikationen als auch für das lokal fortgeschrittene oder metastasierte differenzierte Schilddrüsenkarzinom (DTC), bei dem die Zulassung von Sorafenib in Europa beantragt ist.

Reguläre Startdosis beim HCC von Vorteil

Zwei große nicht-interventionelle Studien – GIDEON und INSIGHT –  beleuchten den Einsatz von Sorafenib beim HCC im klinischen Alltag. In der globalen Studie GIDEON wurde die Wirksamkeit und Sicherheit unterschiedlicher Dosierungsregime von Sorafenib bei mehr als 3.200 Patienten mit nicht-resektablem HCC untersucht. „Hierbei zeigte eine Subgruppenanalyse von 1.113 Patienten, dass Patienten mit einer Startdosis von 800 mg Sorafenib im Median länger leben als Patienten mit einer Startdosis von 400 mg (12,1 Monate vs. 9,4 Monate). (5). „Eine Reduktion der Sorafenib-Startdosis von 800 auf 400 mg bei Patienten mit eingeschränkter Prognose ist demnach nicht erforderlich und scheint sogar nachteilig zu sein“, sagt Jäger. „Zudem war die mittlere Therapiedauer unter der höheren Dosierung mit 18 Wochen deutlich länger als unter der niedrigeren mit 13 Wochen – und das bei vergleichbaren Sicherheitsprofilen“, erläutert Jäger.

ionalen Studie INSIGHT (n=778) belegen, dass Patienten mit HCC unabhängig von ihrer hepatischen Grunderkrankung von Sorafenib profitieren. Über alle HCC-Stadien lag das Gesamtüberleben im Median bei 15,8 Monaten. Im fortgeschrittenen BCLC C Stadium wurde ein medianes OS von 14,5 Monaten erzielt und im intermediären BCLC B Stadium sogar ein medianes OS von 25,1 Monaten. (6) „Neben diesen vielversprechenden Daten ergaben die Analysen der INSIGHT, dass sowohl Patienten über 65 Jahre, als auch solche mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis oder Diabetes im Gesamtüberleben in ähnlicher Weise von dem Wirkstoff profitierten wie Patienten ohne diese Risikofaktoren“, fasst Jäger abschließend zusammen.

Quellen:

  1. Escudier, B., et al., Sorafenib in advanced clear-cell renal-cell carcinoma. N Engl J Med, 2007. 356(2): p. 125-34.
  2. Brose MS et al. J Clin Oncol 31; (suppl; abstr #4)
  3. www.clinicaltrials.gov NCT00732914
  4. Michel M.S. et al. J Clin Oncol 32, 2014 (suppl 4; abstr 393)
  5. Daniele B. et al. ESMO 2013, Poster 2581
  6. Koschny R. et al. ESMO 2013, P437
Anzeige

[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

MEDIZIN ASPEKTE 2014/03
Teilen
Anzeige

Diese Website nutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Finden Sie weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung