Wenn die Grippewelle, die durch Influenzaviren ausgelöst wird, über das Land rollt, können bei besonders starker Grippeaktivität etwa jeder zehnte Erwachsene und jedes dritte Kind von einer Influenzainfektion betroffen sein.

In einem Kurzfilm erläutern Experten den Unterschied zwischen einer echten Grippe, der sogenannten Influenza, und einer Erkältung und geben Tipps zum richtigen Verhalten im Krankheitsfall. Auch ein Patient berichtet über seine Erfahrung mit der Influenza-Infektion. Wichtig ist: Bei influenza-typischen Symptomen gilt es rechtzeitig den Arzt zu kontaktieren, weil die echte Grippe gezielt mit antiviralen Arzneimitteln behandelt werden kann.
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Die Grippe kommt plötzlich

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Erkältung ist die echte Grippe, die Influenza, durch einen plötzlichen Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, trockenem Husten, starken Kopf- und Gliederschmerzen und extremer Abgeschlagenheit gekennzeichnet. Influenzapatienten können oft auf die Stunde genau angeben, wann die Erkrankung begonnen hat.

Grippesymptome und nun?

Während eine Erkältung meist langsam beginnt und bereits nach einigen Tagen überstanden sein kann, sind Influenzapatienten oft mehrere Tage durch die ausgeprägte Krankheitssymptomatik beeinträchtigt und müssen im Bett liegen. Auch nach überstandener Erkrankung klagen viele Influenzapatienten noch über eine starke Abgeschlagenheit, die mehrere Wochen andauern kann.

Grippe gezielt behandeln 

Der rechtzeitige Gang zum Arzt ist wichtig, weil die echte Grippe gezielt mit antiviralen Arzneimitteln behandelt werden kann. Die antiviralen Medikamente sollten so schnell wie möglich nach Auftreten der Symptome eingenommen werden, weil sie direkt in den Vermehrungszyklus der Influenzaviren eingreifen und die Ausbreitung der Viren im Körper hemmen.

Je schneller, desto besser

Je früher die antivirale Therapie eingeleitet wird, desto weniger Viren können sich im Körper ausbreiten und den Organismus schädigen. Neuraminidase-Hemmer lindern die Symptome der Grippe, verkürzen die Krankheitsdauer und können das Risiko für Folgeerkrankungen wie z.B. eine Lungenentzündung reduzieren. Betroffene fühlen sich bald besser, kommen schneller wieder auf die Beine und können ihre gewohnten Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen. Wer abwartet, wie sich die Erkrankung entwickelt, der verpasst den günstigen Zeitpunkt für eine Behandlung. Der frühzeitige Gang zum Arzt kann entscheidend sein! Je früher, desto besser!

Im obigen Film erfahren Sie schnell und einfach Wissenswertes zum Thema Grippe. Ein betroffener Patient berichtet, wie er die Grippe erlebt hat. Experten informieren über die zu treffenden Maßnahmen im Falle einer Grippe-Infektion und die Hintergründe über das gefährliche und ansteckende Influenza-Virus.

idw 2012/02