Einladung zur Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) am 28.11.19 in Berlin

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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit fast 240 000 Fällen war der künstliche Ersatz des Hüftgelenkes im Jahr 2018 die 6. häufigste Operation hierzulande (1). Etwa 95 Prozent der Patienten erhielten einen sogenannten Totalersatz. Dabei verankern die Ärzte eine künstliche Gelenkpfanne im Becken und implantieren einen Metallschaft mit Kopf aus Metall oder Keramik in den Oberschenkelknochen.

In diesem Jahr wurde auch dem 32-jährigen britischen Tennis-Profi Andy Murray eine Hüftprothese implantiert. Das Besondere: Britische Ärzte haben den Gewinner des ATP-Turniers in Antwerpen im Oktober 2019 mit einer „kleinen Lösung“ versorgt, einem Oberflächenersatz mit Metallkappen. Hier überkronen die Operateure lediglich Hüftpfanne und Kopf des Oberschenkelknochens. Sie schonen so die Knochensubstanz für eventuelle spätere Wechseleingriffe. Gleichzeitig bleibt das natürliche Bewegungsausmaß des Hüftgelenks vollständig erhalten. Doch dieser Prothesentyp war in der Vergangenheit aufgrund von zu viel Metallabrieb in Verruf geraten. Gibt es nun ein Comeback dieser Methode? Anlässlich der TV-Dokumentation „Andy Murray: Resurfacing“, die am 29.11. auf Amazon Prime erscheint, erläutern und bewerten Experten der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik diese Versorgungsform auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 28. November 2019 in Berlin. Sie findet im Vorfeld des 21. AE-Jahreskongresses vom 6. bis 7. Dezember 2019 in Düsseldorf statt. Experten aus Orthopädie und Unfallchirurgie klären dabei auf, für wen und unter welchen Bedingungen diese Teilprothese eventuell infrage kommt.

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Für den Implantationserfolg eines Ersatzgelenks sind der Operateur, das Qualitätsmanagement seiner Klinik, die Prothese und die individuellen Voraussetzungen des Patienten entscheidend. Dies zeigt der soeben vorgelegte Jahresbericht des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) 2019. Welche Konsequenzen genau sich daraus für die zukünftige Patientenversorgung mit Ersatzgelenken ergeben, sind ein weiteres Thema auf der Pressekonferenz der AE.

Inwiefern sich die laufende Abwertung der Sachkosten für Hüft- und Knieimplantate in den sogenannten Fallpauschalen auf die Versorgung Jüngerer und von Patienten mit schwierigen Ausgangsbedingungen wie Infekten auswirkt, steht ebenfalls auf der Agenda der Veranstaltung. Die Experten erläutern darüber hinaus, worauf es bei der Versorgung von chronisch Kranken mit einem Ersatzgelenk ankommt. Sie führen auch aus, welche Rolle Prärehabilitation und Nachbetreuung dabei heute spielen.

Als Medienvertreter laden wir Sie herzlich ein, den 21. AE-Kongress und die Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) am Donnerstag, den 28. November 2019 in Berlin zu besuchen.

Die Pressestelle der AE steht Ihnen jederzeit als Ansprechpartner für Fragen und Wünsche nach Informationsmaterial und Gesprächspartnern zur Verfügung. Sie können sich schon jetzt mit dem untenstehenden Formular akkreditieren.

Wir freuen uns darauf, Sie in Berlin zu treffen!

Mit den besten Grüßen
Dr. Adelheid Liebendörfer und Heinke Schöffmann

Quelle:

(1) https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhaeuser/Tabellen/drg-operationen-insgesamt.html

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Pressekonferenz der
Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) anlässlich des
21. AE-Kongresses vom 6. bis 7. Dezember 2019 in Düsseldorf
„Miteinander – Füreinander: you never walk alone!“

Termin: Donnerstag, 28. November 2019, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1–2
Adresse: Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin

Vorläufiges Programm:

Wenn chronisch Kranke ein Ersatzgelenk brauchen: Was Patienten mit Diabetes, Psoriasis, offenen Beinen und anderen Beschwerden wissen sollten
Professor Dr. med. Rudolf Ascherl
Präsident der AE, Direktor der Klinik für spezielle Chirurgie und Endoprothetik am Krankenhaus Tirschenreuth

Nie mehr „Implant Files“: Worauf es für mehr Patientensicherheit wirklich ankommt (Vorstellung Jahresbericht 2019 des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD))
Professor Dr. med. Carsten Perka
Generalsekretär der AE, Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie an der Charité–Berlin

Wieder mobil durch Hüft- und Knieprothesen: Ist langfristig gute Qualität bei sinkenden Fallpauschalen überhaupt noch zu erreichen?
Professor Dr. med. Karl-Dieter Heller
Vizepräsident der AE, Chefarzt Herzogin Elisabeth Hospital, Orthopädische Klinik Braunschweig

Comeback der Metallkappe? Statt Hüfttotalprothese die kleine Lösung wie bei Tennis-Profi Andy Murray? Für wen der Oberflächenersatz infrage kommt
Professor Dr. med. Carsten Perka
Generalsekretär der AE, Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie an der Charité–Berlin

Moderation: Dr. Adelheid Liebendörfer, Thieme Communications, Stuttgart

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Pressekontakt für Rückfragen:
Pressestelle
AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V.
Dr. Adelheid Liebendörfer und Heinke Schöffmann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-173
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: liebendoerfer@medizinkommunikation.org

idw 2019/11
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