5 Dinge, die Männer vor der Einnahme von Viagra wissen müssen

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Der Wirkstoff Sildenafil, besser bekannt unter dem Namen „Viagra“, ist das am häufigsten verschriebene Potenzmittel der Welt. Es ist bekannt, dass sie seit ihrer Erfindung vor rund 20 Jahren mehreren Millionen Männern zur vorübergehenden Bekämpfung von Erektiler Dysfunktion (ED) geholfen hat. Doch bei weitem nicht allen Betroffenen ist klar, dass die Einnahme von Viagra auch mit einigen unangenehmen Nebenwirkungen verbunden ist. Außerdem funktioniert das Wundermittel auch nicht bei allen Erektionsstörungen des Mannes. Um nicht frühzeitig Viagra einzunehmen und sich den Nebenwirkungen auszusetzen, obwohl man gar nicht weiß, ob es bei seiner Art von Erektionsstörungen überhaupt helfen würde, wäre es gut sich vorab genauestens zu informieren.

Wie wirkt Viagra?

Vorab ist zu sagen, dass Viagra im Gegensatz zu vielen Mythen, eine Erektion nicht auslösen kann. Der Wirkstoff hilft lediglich die biologischen Prozesse des männlichen Körpers zu unterstützen, damit es zu einer Erektion überhaupt kommen kann. Damit eine Erektion erfolgt, muss vorerst ein sexueller Reiz eine Kettenreaktion im Hirn auslösen. Vor allem die Ausschüttung des Enzyms cGMP ist wichtig, damit eine Erektion stattfinden kann. Dessen Gegenspieler ist das Enzym PDE-5, dass dafür verantwortlich ist, das cGMP wieder abzubauen. Hier kommt der Wirkstoff Sildenafil von Viagra ins Spiel. Dieser hemmt das PDE-5, weswegen die Erektion länger anhalten kann.

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Direkt nach der Einnahme von Viagra kann man mit noch keinerlei Unterstützung bei einer Erektionsbildung hoffen. Erst rund 30-60 Minuten nach der Einnahme wirkt das Sildenafil. Die Wirkung von Viagra kann bis zu vier Stunden andauern. Sprich, innerhalb von vier Stunden wird der Mann bei einem geplanten Geschlechtsverkehr durch die blaue Pille unterstützt. Anfangs sollten Männer übrigens zu einer 50g Dosis greifen. Nach einiger Zeit wird sich weisen ob eine Erhöhung auf 100g oder eine Senkung auf 25g nötig ist.

Viagra und seine Nebenwirkungen

Obwohl Viagra bei einer richtigen Einnahme bei Männern in einem gesundheitlich guten Zustand nicht gefährlich werden kann, haben viele dennoch mit einigen Nebenwirkungen zu kämpfen. Die drei am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen sind hierbei:

  • Verstopfte Nase
  • Sehstörungen
  • Kopfschmerzen

Bei überhöhter Einnahme kann Viagra auch dem Gehört schädigen. Manchmal kommt es zu sogenannten Dauererektionen. Auch wenn viele Männer dies aufgrund ihrer Erektilen Dysfunktion anfangs vielleicht als Segen wahrnehmen, empfiehlt es sich hier so schnell wie möglich einen Spezialisten aufzusuchen – denn ansonsten können gröbere Schäden entstehen, die dann auch durch Viagra oder ähnlichen Medikamenten nicht zu bekämpfen sind.

Wann kann Viagra gefährlich werden?

Sildenafil hat einen schwachen, aber doch spürbaren Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Leidet ein Mann an eine schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Schwäche oder an dauerhaftem niedrigen Blutdruck, ist stark von der Einnahme von Viagra abzuraten. Auch für Menschen mit Leberproblemen oder Erkrankungen der Netzhaut ist Viagra nicht geeignet. Ist man sich nicht sicher, ob man Viagra gefahrenlos einnehmen kann, empfiehlt sich ein aufklärendes Gespräch mit dem Arzt ihrer Wahl.

Wie gelangt man an Viagra?

In Deutschland, sowie vielen anderen EU-Staaten ist Viagra verschreibungspflichtig. Sprich vor der Einnahme wird ohnehin ein erklärendes und beratendes Gespräch mit einem Arzt geführt. Wie die meisten Medikamente auch, findet man Viagra heute auch schon im Internet günstig zu bestellen. Hierbei ist allerdings unbedingt auf einen vertrauenswürdigen Anbieter zu achten. Viele scheinbar seriösen Verkäufer schummeln verbotene und für den Körper schädliche Wirkstoffe in angebliche Potenzmittel. Möchte man Viagra online bestellen, empfiehlt es sich auf einen seriösen Anbieter zurückzugreifen.

Wie entdeckte man die heutige blaue Wunderpille?

Die erektionsfördernde Wirkung von Sildenafil war eine reine Zufallsentdeckung der späten Neunziger. Ursprünglich wurde der Wirkstoff nämlich zur Behandlung von Herzproblemen erfunden. Einer der Probanden, ein junger Mann aus Wales, berichtete den Forschern, dass bei ihm eine interessante Nebenwirkung aufgetreten ist – eine besonders lang anhaltende Erektion. Nach dieser Erkenntnis forschte der amerikanische Hersteller Pfizer weiter an den Auswirkungen von Sildenafil auf den männlichen Körper und brachte den Stoff unter dem Namen „Viagra“ am 27. März 1998 das erste Mal auf den US-amerikanischen und bald auch auf den weltweiten Markt. Bereits wenige Wochen nachdem Viagra auf den Markt gebracht wurde, wurde in den internationalen Medien von der „blauen Wunderpille“ gesprochen. Nach einigen Schätzungen dürfte der Umsatz des Herstellers Pfizer allein von Viagra im ersten Jahr des Verkaufs bei rund 20 Milliarden Dollar gelegen haben. Laut des Herstellers müssten mit Beendung des ersten Quartals 2018 rund drei Milliarden Pillen verkauft worden sein.


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C.
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