„Voneinander und miteinander lernen für eine innovative Pflegeausbildung 2020“

Im Zeitraum von Oktober 2019 bis Dezember 2021 fördert die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Land Berlin das Projekt CurAP. Ziel des Projektes ist es, die Schulen im Land Berlin bei der curricularen Arbeit für eine innovative generalistische Pflegeausbildung zu unterstützen.

Das Projekt will über Seminare mit Werkstattcharakter sowie über fachliche Impulse zur inhaltlichen Ausgestaltung der Curricula beitragen. Durch exemplarische Berufsfeldanalysen werden aktuelle Erkenntnisse zu berufsfeldspezifischen Aufgaben und Herausforderungen gewonnen und didaktisch aufbereitet zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise wird die Identifikation mit bisher neuen oder gar fremden pflegerischen Arbeitsfeldern erleichtert, aktuelle und zukünftige Entwicklungen können leichter Eingang in die (weiter-) zu entwickelnden Curricula finden.
Ausgehend von den Interessen und Bedarfen der Lehrenden können konzeptionelle Entwicklungen, bspw. zu exemplarischen Lernsituationen, zur Prüfungsgestaltung, zur Praxisbegleitung oder Theorie-Praxis-Vernetzung, gemeinsam bearbeitet werden.

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: „Die neue generalistische Ausbildung ab 2020 bringt enorme Innovationen und erhöht die Attraktivität der Pflegeausbildung. Sie hat für die gesamte Pflegeschullandschaft eine Umstrukturierung zur Folge. Das Land Berlin unterstützt die Pflegeschulen dabei. Damit nicht jede Schule in Berlin auf sich gestellt ist, wird die erforderliche curriculare Arbeit über das Projekt CurAP vernetzt und erleichtert.“

Angesichts des engen Zeitrahmens bis zum Start der neuen Pflegeausbildung versteht sich das Projekt als Begleitung des „work in progress“ der Schulen. Herausforderungen in der curricularen Arbeit der Schulen im Land Berlin sollen identifiziert und Handlungsbedarfe aus der Sicht der Beteiligten evaluiert werden. Eine länderübergreifende Zusammenarbeit insbesondere mit Brandenburg ist geplant.

Das Projekt wird unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Annerose Bohrer an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) umgesetzt. Hauptamtliche Mitarbeiterin im Projekt ist Frau Dipl.-Pflegepädagogin Sandra Altmeppen. Unterstützt wird das Projektteam von Frau Prof. Dr. Cornelia Heinze und Frau Dipl. PGW Katrin Rohde (M.A.).
Aktuell befindet sich das Projekt in der Startphase, wesentliche Strukturen zur Arbeitsfähigkeit und Öffentlichkeitsarbeit werden aufgebaut. Eine erste größere Veranstaltung mit fachlichen Impulsen und Werkstattarbeit ist für Anfang Dezember geplant.

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Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Annerose Bohrer und Dipl.-Pflegepädagogin Sandra Altmeppen
Kontakt: curap@eh-berlin.de

idw 2019/10
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