Stumme Gefahr: Herzrhythmusstörungen bleiben häufig unentdeckt

Jeder zweite Mensch erleidet im Laufe seines Lebens eine Synkope, also eine kurze Ohnmacht, deren Ursache nicht selten Herzrhythmusstörungen sind. Eine neue Studie, die heute anlässlich der DGK Herztage präsentiert wurde, zeigt: Bei einem großen Teil der Patienten bleiben diese Rhythmusstörungen bisher unentdeckt und damit unbehandelt. Implantierbare Ereignisrekorder helfen, diese Störungen im Herzrhythmus aufzudecken. Die Ereignisrekorder können derzeit bei gesetzlich versicherten Patienten nicht leitliniengerecht angewendet werden, da sie nicht erstattet werden

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Sport gegen Entzündung

Entzündungsvorgänge im Organismus belasten das Herz-Kreislauf-System und begünstigen die Entwicklung von Herzerkrankungen. Neue Daten, die während des Kongresses präsentiert wurden, verdeutlichen: Körperlich fitte Menschen weisen geringere Entzündungsmarker im Blut auf. Bewegungsarmut ist demnach ein wichtiger Faktor, der zur Entstehung vieler Herzerkrankungen beiträgt.

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Aortenklappen-Implantation: Krankenhaus-Sterblichkeit bei katheterbasierten Eingriffen geringer als bei chirurgischen Prozeduren

Die Zahl der in Deutschland durchgeführten kathetergestützten Aortenklappen-Implantationen (TAVI) nimmt weiter zu. Die Ergebnisse der Eingriffe waren in 2018 besser als prognostiziert. Die Kranken-haus-Sterblichkeit bei der TAVI lag zugleich erstmals unter der von chirurgisch durchgeführten Aortenklappen-Implantationen.

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Koronarintervention 2020 – Fortschritte in der differenzierten Diagnostik

Interventionelle Therapien sind der Goldstandard in der Behandlung des akuten und chronischen Koronarsyndroms. Innovative technische Möglichkeiten erlauben es, auch komplizierte Eingriffe routinemäßig durchzuführen. Eine differenzierte Diagnostik ist für den Erfolg der Prozedur ausschlaggebend. Die Zukunft der Koronarintervention könnte in der Robotik liegen.

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Innovatives Präventionsprogramm könnte dramatische Versorgungslücke schließen

Kardiovaskuläre Prävention kann vor Ort erfolgreich durch speziell geschultes Personal umgesetzt werden. Eine intensive Betreuung der Patienten verbessert ihr Risikoprofil entscheidend. Gesundheitspolitische Maßnahmen sind dringend erforderlich, um Ärzte in der Präventionsmedizin zu unter-stützen.

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Chronisches Koronarsyndrom: Prävention ist das A und O

Gesunde Lebensweise wird in der Behandlung des chronischen Koronarsyndroms immer wichtiger. Auch Umweltfaktoren und die psychische Gesundheit spielen eine wichtige Rolle in der neuen Leitlinie. Die Therapietreue der Patienten rückt in den Fokus der Kardiologen, da sie einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Behandlung ist.

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Medienkontakt:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Pressesprecher: Prof. Dr. Michael Böhm (Homburg/Saar)
Pressestelle: Kerstin Kacmaz, Tel.: 0211 600 692 43, Melissa Wilke, Tel.: 0211 600 692 13
Telefonnummer während der DGK-Herztage (10.10.-12.10.2019): 030 / 2065-1912
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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 10.000 Mitgliedern. Sie ist die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien. Weitere Informationen unter http://www.dgk.org

idw 2019/10