Herbstzeit ist Erntezeit: Mit diesen Vitaminen gelangen Sie frisch und gestärkt durch regnerische Tage

Nicht nur Kürbisse haben jetzt, im Herbst, Saison. Die Früchte von Kürbisgewächsen werden bezeichnenderweise auch Panzerbeeren genannt. Wild wachsende Kürbisse besitzen eine besonders harte, teilweise verholzte Schale und können sogar schwimmen. Auch für die Gesundheit kann der Kürbis in der Tat einen schützenden Panzer bilden, denn Kürbisfleisch ist reich an folgenden Vitaminen und Mineralstoffen:

Vitamin A
fördert das Zellwachstum und wirkt sich günstig auf Haut und Haare aus, aber auch Schleimhäute werden nach der Gabe dieses Vitamins besser durchblutet und trocknen nicht so schnell aus.

Anzeige

Vitamin C
regt das Immunsystem an und begünstigt viele körpereigene Prozesse, bei Erkältungen kann es helfen, schneller wieder gesund zu werden.

Vitamin E
wirkt entzündungshemmend und ist als äußerliche Akne-Therapie überaus geeignet. Es mindert nicht nur Hautunreinheiten, sondern verhindert ebenfalls die Vermehrung von freien Radikalen im Körper.

Eisen
ist maßgeblich für den Transport von Sauerstoff durch die Blutkörperchen in den Blutbahnen verantwortlich, außerdem ist Eisen für die Zellbildung bei Embryonen und für den Muskelaufbau überaus nützlich.

Kalium
sorgt dafür, dass der Elektrolytwert in den Zellen stabil bleibt und die Nervenstimulans im Körper funktioniert. Kalium wirkt sich auch günstig auf die Stimmung aus, welche bei trübem Wetter schnell einmal in den Keller sinkt.

Kalzium
hält Knochen und Zähne stabil und bruchfest, ist aber auch an der Gerinnung des Blutes beteiligt und schützt vor Entzündungen. Kalziummangel ist eine der häufigsten Ursachen für Knochenschwund im voranschreitenden Alter, fachsprachlich: Osteoporose.

Magnesium
ist gut gegen Wadenkrämpfe und kann sich außerdem harmonisierend auf die Aktivität des Herzens auswirken, da Magnesium nicht nur die Muskeln beruhigt und vor Krämpfen schützt, sondern auch den Blutdruck im Gleichgewicht hält.

Außerdem sind Kürbisse aufgrund der vielen im Kürbisfleisch enthaltenen Ballaststoffe überaus sättigend und daher besonders gut bei einer diätischen Ernährung geeignet. Wer erkältet ist im Herbst, sollte aber keine Diät beginnen. Im Fall einer Erkrankung sollten dem Körper grundsätzlich alle Nährstoffe zugeführt werden, worauf Appetit gemeldet wird.

 

Vorbeugen ist die beste Medizin

 Es ist unumstritten, dass Menschen gesünder leben, die besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten, ausreichend schlafen und regelmäßig Sport treiben. Doch auch bei dem gesündesten Lebenswandel kann es immer wieder zu Infektionen kommen, vor allem im Herbst und Winter gibt es bundesweit wahre Erkältungswellen. Wer viel mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, hat ein weitaus höheres Ansteckungsrisiko, aber auch beim Bezahlen mit Bargeld kommen Krankheitserreger zügig voran. Gegen einen Schnupfen ist noch kein Kraut gewachsen, jedoch gibt es gegen andere Viruserkrankungen wie etwa die Influenza, also die echte Grippe, bereits Möglichkeiten der Schutzimpfung.

Bei vielerlei Erkrankungen gibt es gegenüber pharmazeutisch produzierten Medikamenten alternative Behandlungsformen. Auf der Draftgore Webseite  berichtet Andrea Bianchi von gängigen Behandlungsformen, welche die Schulmedizin so nicht verordnen würde. Auch rein pflanzliche Arzneimittel dürfen übrigens vom Schulmediziner nicht verschrieben werden, oder nur auf Nachfrage der Patienten und dann per Privatrezept. Pflanzliche Schleimlöser werden aber viel besser vertragen und besitzen vor allem keine Nebenwirkungen. Es ist jedoch möglich, dass Menschen auf einen der Pflanzenstoffe empfindlich reagieren – in diesem Fall darf das jeweilige Naturprodukt nicht verwendet werden.

Homöopathische Mittel hingegen darf der Arzt verschreiben, obwohl die Wirksamkeit seit Jahren in Fachkreisen umstritten ist. Wer Homöopathie in der Apotheke kaufen möchte, benötigt jedoch kein Rezept vom Arzt! Hintergrund ist, dass in homöopathischen Präparaten quasi kein Wirkstoff enthalten ist. Die Homöopathie lebt davon, dass ein natürlich vorkommender Wirkstoff stark verdünnt werden muss, damit die einzelnen Moleküle durch die Leere im entstehenden Zwischenraum besser miteinander kommunizieren können und sich dadurch begünstigend auf allerlei Beschwerden auswirken könnten. Der tatsächliche Nachweis, dass Homöopathie wirklich funktioniert, steht bislang noch aus. Es ist jedoch interessant zu beobachten, dass sich auch bei kranken Tieren, die mit homöopathischen Präparaten therapiert werden, eine Besserung von Beschwerden einstellt. Kritiker behaupten, die Einstellung des Tierhalters würde sich auf das Tier übertragen und zu einer Genesung beitragen.

 

Was hilft gegen harmlose Virusinfektionen?

Das HI-Virus gilt als einer der aggressivsten Virenstämme, die derzeit bekannt sind. Forschern ist es unlängst gelungen, mittels einer innovativen Genschere bei einigen Mäusen das gefährliche Virus erfolgreich vollständig aus dem Körper entfernen zu können. An Menschen wurde dieses Verfahren jedoch noch nicht ausprobiert, HIV und AIDS gelten nach wie vor als unheilbare Krankheiten. Es gibt Medikamente, welche eine Ausbreitung von Viren stoppen können, jedoch ist es derzeit in der modernen Medizin nicht möglich, Viren abzutöten und dadurch Menschen zu heilen.

Anzeige

Bleibt im Fall einer Viruserkrankung also bislang nur, die Symptome der Krankheit zu lindern und für mehr Lebensqualität der Patienten zu sorgen. In der Erkältungszeit können regelmäßige Saunagänge dabei helfen, das Immunsystem zu stärken und Virusinfektionen der oberen Atemwege effektiv zu vermeiden. Bei Schnupfen kann Pfefferminztee dabei helfen, die Nase freizubekommen und wieder tief durchzuatmen. Gegen Halsschmerzen helfen Salbei- und Fencheltee, auch Ingwer lässt sich zum einen präventiv gegen Infektionen einsetzen, aber auch, wenn eine Virusinfektion bereits ausgebrochen ist, kann ein regelmäßiger Konsum von frisch gebrühtem Ingwertee dabei helfen, die Symptome zu lindern und rasch wieder gesund zu werden. Kommen Sie gut durch den Herbst!

T.
Anzeige

Diese Website nutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Finden Sie weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung