Wie werden neue Medikamente entdeckt?

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Wir freuen uns, wenn es wieder ein neues Medikament auf dem Markt gibt. Es werden nach wie vor immer wieder Medikamente entwickelt, die uns Menschen helfen sollen. So wünschen wir uns auch stetig neue Medikamente gegen bisher unheilbare Krankheiten.

Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, dass ein Medikament nicht einfach so auf den Markt gebracht werden darf, sondern meistens über ein Jahrzehnt in der Entwicklung ist, bevor es verkauft werden darf.

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Einige dieser Medikamente kommen leider nie auf den Markt, weil sie schlicht einfach nicht verkauft werden dürfen. Dabei muss ein Medikament von staatlichen Stellen genehmigt werden. Viele Versuche ein neues Medikament auf den Markt zu bringen scheitern oft daran, dass nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Dann können weitere Testläufe nicht mehr durchgeführt werden und ein eigentlich sehr guter Wirkstoff kommt leider nicht auf dem Markt. Manchmal lohnt sich die Entwicklung auch kaum, da später nicht mit hohen Einnahmen zu rechnen ist.

Medikamente  werden vor allem im Labor entwickelt. Dazu werden oft tausende Wirkstoffe untersucht, indem vorher eine Krankheit genauer erforscht wurde. Bei diesen Untersuchungen liegt der Fokus dann vor allem auf den Symptomen und Ursachen einer Krankheit.

Wie läuft die Entwicklung eines Medikaments ab?

Die Entwicklung eines neuen Medikaments läuft immer gleich ab. In den ersten 3 bis 6 Jahren werden verschiedene Verbindungen und Wirkstoffe getestet. In der zweiten Hälfte werden dann bereits erste Studien gemacht, die größtenteils aber nur im Labor stattfinden.

In den nächsten sieben Jahren geht es dann um die die klinischen Studien. Während im ersten Schritt etwa 10.000 Proben getestet wurden, schaffen es in diese Phase nur die besten 3-5 Wirkstoffe.

In den sieben Jahren durchlaufen die Proben dann insgesamt drei Stadien. Im ersten Stadium werden zunächst Experimente mit Testpersonen gemacht, weil bereits aus diesem ersten Schritt viele Wirkstoffe den Testlauf nicht bestehen, da sie sich zur Heilung der Krankheit als nicht geeignet erwiesen haben. In der letzten Phase sind dann schon tausende Patienten beteiligt, die das neue Medikament testen werden.

Der letzte Schritt bei der Medikamentenentwicklung kann dann noch einmal bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. In der letzten Phase erfolgt eine aufsichtsrechtliche Überprüfung und dann die Markteinführung und weitere Formalitäten.

Erst nachdem ein neues Medikament  all diese Schritte durchlaufen hat, darf es überhaupt verkauft werden. Gibt es dann plötzlich doch hohe Nebenwirkungen bei den Patienten, kann es sein, dass ein Medikament dennoch vom Markt genommen werden muss.

Was sind derzeit neue Entwicklungen?

Krebsmedikamente sind immer wieder eine neue Hoffnung und auch jetzt gibt es wieder neue Medikamente, die schon gegen einzelne Krebsarten helfen können. Allerdings sind viele dieser Medikamente noch nicht zugelassen und können daher auch ein Risiko darstellen.

Eine neue Entwicklung ist außerdem das CBD Öl, von dem viele Menschen schon sehr positiv berichtet haben. Wichtige Informationen über CBD Öl zusammengefasst sind hier zu finden. CBD ist ein Cannabinoid, das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. CBD wirkt nicht berauschend, sondern wirkt sich positiv auf den Körper aus. Bei psychischen Erkrankungen wirkt das CBD beruhigend. Körperlich trägt es zur Schmerzlinderung bei.

Auch dieser Wirkstoff ist leider noch nicht ausreichend erforscht, kann Menschen aber bei unterschiedlichen Problemen helfen. Dabei lindert das CBD-Öl nicht nur Schmerzen, sondern kann auch bei Depressionen helfen.

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Es wird sogar näher untersucht, inwiefern sich CBD auf Krebszellen auswirken kann. In einigen Fällen wird hier schon von positiven Wirkungen berichtet, da das CBD vielleicht sogar das Wachstum schädlicher Zellen verhindern kann. Für Krebspatienten  könnte diese Entwicklung sehr hilfreich sein. Daher kann es sich durchaus lohnen, sich näher mit dem Thema CBD auseinanderzusetzen, da das CBD-Öl sehr wirkungsvoll und gesund für den Körper ist.

T.
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