In der heutigen Zeit leiden sehr viele Verbraucher unter Allergien. Ob Hausstaub, Heuschnupfen oder Nesselsucht, eins bleibt immer gleich, denn die Betroffenen fühlen sich unwohl und leiden unter den verschiedenen Begleiterscheinungen. Umso besser ist es, wenn die Symptome frühzeitig erkannt und bekämpft werden können.

Was sind Allergien und wie entstehen sie?

Laut der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. handelt es sich bei einer Allergie um eine starke Reaktion auf verschiedene Substanzen. Bei dem einen sind es Pollen, bei dem anderen sind es Tierhaare. Geschuldet ist diese heftige Reaktion dem Immunsystem, welches bei körperfremden Stoffen sofort auf Abwehr schaltet und eigentlich harmlose Substanzen in die Kategorie „Gefahr“ einstuft. Diese Stoffe werden auch als Antigene bezeichnet und sind maßgeblich an der Entstehung einer Allergie beteiligt, weshalb sie auch als Allergene betitelt werden.

Wer unter einer Allergie leidet, der hat daher oft mit einer Störung des Immunsystems zu kämpfen, welches die Subtanzen als gefährlich einstufen sollte. Im Gegenzug setzt der Körper sogenannte Histamine frei, die dann für die Allergie-Symptome wie Niesen, Schnupfen, Hautausschlag und Co. zuständig sind. Es gibt mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, um Allergiker vor den unangenehmen Begleiterscheinungen einer Allergie zu schützen und den Alltag zu verbessern.

Bewährte Maßnahmen bei einer Hausstauballergie sind Geräte zur Luftreinigung. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten bietet es sich an, die Allergene und den Hausstaub direkt aus der Luft zu filtern. Gleichzeitig macht es dann auch Sinn mit einem Luftentfeuchter für ein optimales Niveau in puncto Luftfeuchtigkeit zu sorgen, um möglichem Schimmelbefall vorzubeugen. Um allerdings solche Maßnahmen umsetzen zu können, ist es zunächst wichtig, die Allergie zu erkennen. Die folgenden 10 Anzeichen sind beispielsweise eindeutige Symptome.

10 Anzeichen für eine Allergie

  1. Anhaltender Niesreiz in Verbindung mit trockener und laufender Nase
    Wer nicht gerade eine Erkältung oder Grippe hat, kann bei ständiger laufender Nase von einer Allergie ausgehen. Sowohl eine trockene als auch eine stetig laufende oder verstopfte Nase weisen deutlich darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Kommt dann noch ein anhaltender Niesreiz hinzu, ist es relativ sicher, dass Verbraucher auf etwas in ihrer direkten Umgebung stark allergisch reagieren. Typisch sind diese Symptome sowohl für eine Hausstaub- als auch für eine Pollenallergie.
  1. Gereizte, gerötete und geschwollene Schleimhäute
    Wer unter ständig gereizten, geröteten und/ oder geschwollenen Schleimhäuten leidet, der hat nicht nur mit einem sehr unangenehmen Gefühl zu kämpfen, sondern reagiert im Regelfall allergisch auf eine Substanz. Eine schnelle Behandlung ist wichtig, weil die Nasenschleimhaut ein Schutzschild ist und sowohl Krankheitserreger als auch Schmutzpartikel abwehrt.
  1. Atemnot
    Regelmäßige Atemnot, die sowohl nach kurzer Anstrengung auftritt als auch plötzlich einsetzt, ist ein sehr häufiges Allergie-Anzeichen. Sie geht meist mit weiteren Symptomen wie Husten und geschwollenen Augen einher. Atemnot sollte immer dringend vom Arzt genauer untersucht werden. Im schlimmsten Fall können sich hier auch schlimmere Krankheiten wie Asthma entwickeln.
  1. Brennende, angeschwollene oder tränende Augen
    Es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten, warum die Augen ständig tränen, brennen oder angeschwollen sind, aber oft ist das ein eindeutiges Allergie-Anzeichen. In der Regel juckt die empfindliche Gesichtspartie dann auch sehr stark.
  1. Geröteter Hautausschlag mit Pusteln
    Wenn die Haut dauerhaft gerötet ist und sich Pusteln oder Quaddeln bilden, handelt es sich häufig um eine allergische Reaktion.

Treten Pusteln oder Quaddeln an Armen, Beinen, im Gesicht oder anderen Körperstellen auf, dann steht es außer Frage, dass hier eine Allergie vorliegt. In der Medizin heißt diese Allergie „Nesselsucht“. Sie ist mit verschiedenen Hautreaktionen wie Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz verbunden. Ihren Namen hat diese Allergie daher, dass die allergischen Hautreizungen aussehen als wäre der Betroffene gerade in ein Brennnesselfeld gefallen.

  1. Husten und Asthma
    Wie bereits erwähnt sind sowohl Husten als auch Asthma zwei weitere Anzeichen, die auf eine Allergie hindeuten. Asthma wird oft durch Allergene wie Tierhaare, Milben oder Pollen ausgelöst. Ein starker Hustenreiz kann dieser Erkrankung bereits mehrere Monate vorausgehen.
  1. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Durchfall
    Eher unspezifische Symptome einer Allergie sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Durchfall. Allerdings können auch diese Anzeichen darauf hinweisen, dass etwas mit dem Immunsystem nicht stimmt. Bei wiederkehrenden Symptomen sollte daher unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
  1. Heiserkeit und Räusperzwang
    Wer bisher dachte, dass die andauernde Heiserkeit oder der wiederkehrende Räusperzwang eine Art „Tick“ sind, der hat falsch gedacht. Auch hierbei kann sich um zwei Allergieanzeichen handeln. Solche Symptome treten vor allem morgens auf und sind in der Regel mit dem Abhusten von Schleim verbunden.
  1. Quietschende oder pfeifende Geräusche beim Ausatmen
    Verbraucher, die nur schwerlich ausatmen können und dabei seltsame Geräusche wie ein Quietschen oder Pfeifen machen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen. Das sind die ersten allergischen Anzeichen für bronchiales Asthma.
  1. Dauerhafter Juckreiz
    Ein dauerhafter Juckreiz ist ebenfalls ein deutliches Anzeichen für eine Allergie.

Zu guter Letzt ist ein dauerhafter, starker oder immer wiederkehrender Juckreiz, ein sehr deutliches Signal, dass der Betroffene unter einer Allergie leidet. Meistens tritt der Juckreiz an verschiedenen Körperstellen auf und kann durch Tierhaare, Pollen, Milben aber auch andere Substanzen in Form einer Kontaktallergie ausgelöst werden. In manchen Fällen kann auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zu starkem Juckreiz führen.

Wie lassen sich Allergien behandeln und bekämpfen?

Laut den Zahlen und Fakten der European Centre for Allergy Research Foundation gibt es rund 25 Millionen Allergiker. Wer sich also mit einem oder mehreren dieser Allergie-Anzeichen konfrontiert sieht, der ist mit dieser Symptomatik nicht allein. Eine Behandlung ist heutzutage daher auf vielerlei Art und Weise möglich, beispielsweise so:

Bei allen genannten Maßnahmen kommt es darauf an, um welche Allergie es sich handelt. Grundsätzlich gibt es für die unterschiedlichen Arten individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Daher ist es sehr wichtig, dass Allergie und Ursache zeitnah erkannt werden. Nur so lassen sich unter anderem Milben effektiv bekämpfen, Lösungen für Pollenallergiker und Möglichkeiten finden, um Tiere im Haus zu behalten.

S.