Für ein langes gesundes Leben ist Vorsorge besonders wichtig. Das gilt auch für unsere Zähne. Immer wieder betonen Experten, dass die Zahnprophylaxe nicht vernachlässigt werden darf. Sie kann dabei helfen, zeitraubende und schmerzhafte Karies- sowie Parodontitis-Behandlungen zu verhindern. Hier ist jedoch nicht nur der Zahnarzt gefragt. Auch zuhause kann man viel tun, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben.

 

Warum ist Zahnprophylaxe wichtig?

Überall in unserem Mund leben Millionen von Bakterien. Während einige nützlich sind und zum Beispiel für den Verdauungsprozess genutzt werden, können andere unserer Gesundheit Schaden zufügen. Zucker aus der Nahrung wird in Säure umgewandelt und diese wiederum greift den Zahnschmelz an, bis Karies entsteht. Doch nicht nur der Zahn selbst wird Tag für Tag einem hohen Risiko ausgesetzt. Ebenso sensibel sollte das Zahnfleisch behandelt werden, denn auch dieses kann bakteriell erkranken. Parodontitisund Gingivitis sind besonders gefährlich, da sie auch andere Organe des Körpers schädigen können.

Um dies zu verhindern, ist der regelmäßige Kontrollgang zum Zahnarzt erforderlich. Aber auch zuhause gibt es einiges, das man prophylaktisch selbst tun kann.

 

Eigeninitiative: Das können Sie zuhause selbst tun

Mit der modernen Produktpalette von Omnident werden zahnprophylaktische Maßnahmen beim Zahnarzt vereinfacht. Doch es wäre fatal, sich alleine auf seinen Zahnarzt zu verlassen. Wir zeigen, was Sie selbst tun können.

 

  1. Zähne und Zahnfleisch regelmäßig pflegen:

Ein wichtiger Grundpfeiler bei der Zahnprophylaxe ist die tägliche und gründliche Zahnpflege zuhause. Experten empfehlen mittlerweile, die Zähne mindestens zweimal täglich zu putzen. Eine gute Unterstützung dabei sind elektrische Zahnbürsten, die gründlicher und effektiver als Handzahnbürsten sind. Die perfekte Ergänzung dazu: fluoridhaltige Zahnpasta.

 

  1. Zahnzwischenräume reinigen:

Viele unterschätzen, dass sich auch in der Zahnzwischenräumen Bakterien ansammeln können. Diesen kann man mit Zahnseide und Interdentalbürsten zu Leibe rücken. Wem das zu aufwändig ist, der kann auch zu einer Mundspülung greifen. Die richtige Wahl sind Produkte, die Chlorhexidin oder eine Verbindung aus Zinn und Aminfluorid enthalten.

 

  1. Die richtige Ernährung:

Für die wirksame Kariesprophylaxe sowie zur Vorbeugung von Parodontitis darf auch die Rolle der Nahrung nicht unterschätzt werden. Ideal sind bissfeste Nahrungsmittel, darunter Getreide, Gemüse, Obst und Salat. Durch langes Kauen wird der Speichelfluss angeregt, was eine Neutralisierung der Säure im Mund zufolge hat. Gemieden werden sollten zuckerhaltige Nahrungsmittel und Getränke. Zahnfreundlicher sind Produkte, die aus Zuckerersatzstoffen bestehen.

 

  1. Rauchen und Übergewicht vermeiden:

Zwei Risikofaktoren für Parodontitis sind Übergewicht und Rauchen. Wer hingegen auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie eine ausreichende Vitaminzufuhr achtet, kann sein Immunsystem stärken und damit das Risiko für Parodontitis eindämmen.

 

Zahnprophylaxe beim Zahnarzt

Für eine erfolgreiche Zahnprophylaxe ist nicht nur Eigeninitiative in den eigenen vier Wänden gefragt. Beim Zahnarzt gibt es viele ergänzende Maßnahmen, wie zum Beispiel die professionelle Zahnreinigung. Viele Krankenkassen bezuschussen diese Maßnahme.

Daneben sollte zweimal im Jahr eine Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt stattfinden. Bei dieser schaut sich der Facharzt Zähne und Zahnfleisch genau an. Bereits bei ersten Anzeichen auf Karies oder Parodontitis kann er entsprechende Maßnahmen ergreifen.

 

A.