Feierliche Grundsteinlegung für neues Forschungsgebäude am DIfE

Feierliche Grundsteinlegung für neues Forschungsgebäude am DIfE

Nach mehr als zweijähriger Vorbereitungsphase haben die eigentlichen Bauarbeiten für das nach der Nobelpreisträgerin Gerty Cori benannte Forschungsgebäude am 13. Mai 2019 begonnen. „Wir freuen uns und sind stolz, den Weg bis zur Grundsteinlegung in knapp zwei Jahren erfolgreich gemeistert zu haben und danken allen Beteiligten, insbesondere auch den externen, mit der Planung beauftragten Unternehmen, für ihren großartigen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit“, erklärt Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, administrativer Vorstand am DIfE.

Der Neubau soll das Humanstudienzentrum, die Biomaterialbank, moderne Labore und Büroräume beherbergen. „Im Gerty-Cori-Haus werden sehr verschiedene Nutzungen mit baulich unterschiedlichsten Anforderungen vereint. Ähnlich wie bei einem Tetrisspiel galt es, einen räumlich differenzierten Baukörper mit klarem kompakten Volumen zu entwickeln“, beschreibt Katja Döpke, verantwortliche Ingenieurin des Berliner Architektenbüros Heinle, Wischer und Partner, den Planungsprozess. Ziel der Architekten ist es, einen klaren Bezug zu den bestehenden Institutsgebäuden zu schaffen und den Neubau in Einklang mit der angrenzenden Wohnbebauung zu bringen. So orientiert sich beispielsweise die Fassade mit ihrer Oberfläche an dem in Brandenburg verbreiteten gelb-grauen Klinker.

Die Fertigstellung des Gerty-Cori-Hauses ist für Ende 2021 geplant, sodass dort voraussichtlich Anfang 2022 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einziehen und dann an diesem Ort untersucht, geforscht und gearbeitet werden kann.

Weitere Informationen, eine Visualisierung des Neubaus sowie ein Foto von der Grundsteinlegung finden Sie unter: https://pc14.dife.de/get/q6ha6

Hintergrundinformation

Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Das DIfE ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen ernährungsassoziierter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Ursachen und Folgen des metabolischen Syndroms, einer Kombination aus Adipositas (Fettsucht), Hypertonie (Bluthochdruck), Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörung, die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern sowie die biologischen Grundlagen von Nahrungsauswahl und Ernährungsverhalten. Das DIfE ist zudem ein Partner des 2009 vom BMBF geförderten Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

Pressekontakt:

Sonja Schäche
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Tel.: +49 33200 88-2278 / 2335
E-Mail: /

idw 2019/06